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Die versicherungsmathematische Kompetenz spielt in nahezu allen Unternehmensbereichen eine immer wichtigere Rolle. Dynamic Pricing, Data Science, Digitalisierung, Telematik, Solvency II und Flutmodelle sind nur einige prominente Beispiele. Im TV-Studio von Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) bereiten wir relevante Geschehnisse und Informationen kompetent und kurzweilig auf: stets aus einem aktuariellen Blickwinkel.

Die "Aktuarielle Stunde" - eine Stunde Versicherungsmathematik um Punkt 11

Das Format wird seit November 2021 regelmäßig - im Abstand von zwei Monaten - donnerstags um 11 Uhr live ausgestrahlt. Zu Wort kommen Expert:innen von Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) und hochkarätige Gäste aus der Versicherungswirtschaft.

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Aktuelle Episoden

Disrupt or be disrupted: Was kann die Versicherungswirtschaft vom Silicon Valley für die Zukunft lernen?

Am Donnerstag, den 27. November 2025 richteten Dr. Georg Fürlinger, Geschäftsführer von Atlantics Innovation aus Wien und Onnen Siems mit Jan-Niklas Cirillar den Blick nach Kalifornien. Welche Prinzipien aus dem Silicon Valley können die Versicherungswirtschaft inspirieren, um Innovation, Geschwindigkeit und Veränderungsbereitschaft zu fördern? 

Wetter oder Wandel? Die Grenzen zwischen Zufall und Trend – und wie die Versicherungswirtschaft auf den Klimawandel reagieren kann

Am Donnerstag, den 25.08.2025 diskutierten die Meteorologin Prof. Dr. Stephanie Fiedler (Professorin am Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg) und Onnen Siems mit Unterstützung von Louis Wüllner (beide Meyerthole Siems Kohlruss) über die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel und deren versicherungstechnischen Folgen sowie mögliche Anpassungsstrategien. 

Links zu Ressourcen aus der Folge:

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Fragen der Zuschauer:innen

Für Schäden durch Starkregen sind neben der Gefährdung auch Gebäudemerkmale (Vorhandensein Untergeschoss, Lichtschächte, Tiefgaragen-Einfahrten etc.) relevant. Fließen Gebäudemerkmale, welche einen Einfluss auf die Schäden haben, auch in die Modelle ein?

Wüllner: Der Rain Chasers simuliert Starkregenereignisse basierend auf der umliegenden Topografie und berücksichtigt Gebäudemerkmale wie die genannten nicht. Erste Analysen haben jedoch bereits gezeigt, dass Adress- und Gebäudemerkmale, wie beispielsweise die Gebäudehöhe, deutliches Potenzial für weitere Risikodifferenzierung aufweisen. Die Kombination aus der MSK-Starkregenzone des Rain Chasers und weiteren adressbezogenen Merkmalen wird unser Portfolio in Zukunft unter dem Namen „MSK-Starkregenindex” erweitern und somit eine noch präzisere Bewertung des Starkregenrisikos ermöglichen.

Könnten Sie nochmal den Unterschied zwischen AEP und OEP erklären?

Wüllner: Die OEP-Kurve (Occurrence Exceedance Probability) gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass mindestens ein Einzelereignis im Jahr eine bestimmte Schadenhöhe überschreitet. Im Gegensatz dazu gibt die AEP-Kurve (Aggregate Exceedance Probability) die Wahrscheinlichkeit der Überschreitung der Schadenhöhe im Jahresaggregat an.  Die OEP-Kurve misst also intuitiv das Risiko großer Einzelereignisse, während die AEP-Kurve auch das Risiko berücksichtigt, dass mehrere Ereignisse in einem Jahr auftreten.

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