Der versicherte Marktschaden, den die Tiefs „Elvira“ und „Friederike“ verursacht haben, umfasst 600-800 Mio. Euro, schätzt die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) aus Köln.

„Dabei fällt der versicherte Schaden regional verschieden aus. Der Schadenschwerpunkt liegt mit geschätzten 250-300 Mio. Euro in Baden-Württemberg“, sagt MSK-Geschäftsführer Onnen Siems. Auf Bayern entfallen voraussichtlich 200-250 Mio. Euro. Für die übrigen betroffenen Regionen – darunter Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen – ist zusammengenommen ein versicherter Schaden von 150-250 Mio. Euro zu erwarten.

„Lokale Überschwemmungen wie in Braunsbach, Polling oder Simbach erreichen dabei selten Schadenwerte von 100 Mio. Euro, auch wenn wie in Baden-Württemberg die Versicherungsdichte sehr hoch ist“, erläutert Siems. Kennzeichnend für "Elvira/Friederike" sind die Vielzahl der betroffenen Lokalitäten in weiten Teilen Deutschlands über einen langen Zeitraum und die Kombination mit den Naturgefahren Sturm und Hagel. „Zu befürchten sind höhere Durchschnittschäden durch die Stärke der Ereignisse“, ergänzt Siems.

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Meyerthole Siems Kohlruss

Meyerthole Siems Kohlruss wurde 1998 in Köln als erste deutsche aktuarielle Beratungsgesellschaft gegründet und begleitet Versicherungsunternehmen bei strategischen Entscheidungen und operativen Prozessen. Die Tätigkeitsschwerpunkte liegen in Datenpools, Tarifierung, Reservebewertung, Rückversicherung und Solvency II.

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