Tagesbriefing.de, vom 17. Januar 2017

Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) schätzt den versicherten Schaden für das Tief EGON auf 100 Mio. Euro für Deutschland. „Das Sturmtief EGON war von kurzer Dauer“, sagt MSK-Geschäftsführer Onnen Siems: EGON, „der Schnelle“, überquerte Deutschland am 13. Januar 2017 innerhalb von zwölf Stunden.

Dabei bewegte sich das Zentrum vom Niederrhein über Berlin in Richtung Polen. Südlich dieser Zugbahn verursachte die rasche Verlagerung hohe Windgeschwindigkeiten von Rheinland-Pfalz bis Sachsen und südlich davon. Die höchsten Böen wurden bei Durchzug der Kaltfront gemessen: in Trier mit 111 km/h um 2 Uhr in der Nacht, in Würzburg mit 103 km/h um 5 Uhr und an der tschechischen Grenze gegen 8 Uhr am Morgen. Am Vormittag war der Spuk wieder vorbei.

„Die Schäden durch EGON sind voraussichtlich deutlich geringer als beim letzten größeren Ereignis NIKLAS im Jahr 2015, das Schäden von 700 Mio. Euro brachte“, sagt Siems. Der erste Sturm 2017, die in diesem Jahr wieder männliche Namen tragen, war AXEL Anfang Januar mit einem versicherten Schaden von deutlich weniger als 50 Mio. Euro. „AXEL war ein ‚non-event‘ für die Versicherungswirtschaft“, kommentiert Siems.

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