Martin Morgenstern, procontra Online, vom 18. Januar 2017

Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 149 km/h überquerte Sturmtief „Egon“ Deutschland. Die versicherten Schäden werden ersten Schätzungen nach auf 100 Millionen Euro beziffert.

Er kam schnell, war schnell und ging schnell wieder. Das Sturmtief „Egon“ zog innerhalb von nur zwölf Stunden mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 149 km/h am 13. Januar 2017 über Deutschland hinweg. Die Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) schätzt den versicherten Schaden auf rund 100 Millionen Euro.

Die Schäden durch Egon sind voraussichtlich deutlich geringer als beim letzten größeren Ereignis Niklas im Jahr 2015, das Schäden von 700 Mio. Euro brachte“, ordnet MSK-Geschäftsführer Onnen Siems die Folgen von „Egon“ ein. Der erste Sturm 2017, die in diesem Jahr wieder männliche Namen tragen, war „Axel“ mit einem versicherten Schaden von deutlich weniger als 50 Mio. Euro. „Axel war ein ‚non-event‘ für die Versicherungswirtschaft“, so Siems.

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