VWheute, vom 18. Januar 2017

Sturmtief „Egon“ hat am vergangenen Wochenende bundesweit für erhebliches Chaos gesorgt. Auf 100 Mio. Euro schätzt Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) den versicherten Schaden für Deutschland. „Die Schäden durch Egon sind voraussichtlich deutlich geringer als beim letzten größeren Orkan-Ereignis Niklas im Jahr 2015, das Schäden von 700 Mio. Euro brachte“, betont MSK-Geschäftsführer Onnen Siems.

Dabei bewegte sich das Zentrum des Sturmtiefs vom Niederrhein über Berlin in Richtung Polen. Die höchsten Böen wurden nach Angaben von MSK demnach beim Durchzug der Kaltfront gemessen: Allein in Trier erreichten die Windgeschwindigkeiten gegen zwei Uhr in der Nacht in der Spitze rund 111 Stundenkilometer. In Würzburg und an der tschechischen Grenze wurden Windgeschwindigkeiten von rund 103 Stundenkilometer gemessen. Allein die Versicherungskammer Bayern rechnet mit rund 7.000 Schäden und etwa sechs Mio. Euro Aufwand.

Sturmtief „Egon“ Anfang Januar 2017 verursachte nach Angaben von MSK hingegen einen versicherten Schaden von deutlich weniger als 50 Mio. Euro. „Axel war ein ‘non-event’ für die Versicherungswirtschaft“, ergänzt Siems.

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