bilianz bewertungBilanz & Bewertung

 

HGB, Solvency II oder auch IFRS – die Vermögens- und Finanzlage von Erst- und Rückversicherern wird heutzutage aus verschiedenen Blickwinkeln und zunehmend transparenter beleuchtet. Hier gilt es fit zu sein in den jeweils relevanten Bilanzierungs- und Bewertungsansätzen, um die geltenden Anforderungen zu erfüllen und die richtigen Schlüsse für zukünftige Entscheidungen oder das Risikomanagement zu ziehen.

Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) besitzt umfangreiches Know-how und viel Erfahrung im Umgang mit den unterschiedlichen Rechnungslegungsstandards. Seit vielen Jahren begleitet Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) seine Mandanten bei der sachgerechten Bewertung der eigenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Den Schwerpunkt bildet hierbei der Bereich der versicherungstechnischen Rückstellungen. Vor dem Hintergrund internationaler Rechnungslegungsvorschriften und eines erhöhten Informationsbedürfnisses der Kapitalmärkte ist deren Bewertung zunehmend ein kritischer Erfolgsfaktor geworden.

Neben Betrachtungen für einen zurückliegenden Bilanzstichtag unterstützt Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) Sie bei prospektiven Analysen im Hinblick auf die Entwicklung der Finanz- und Vermögenslage. Hierzu können beispielsweise zukünftige Gewinn- und Verlustrechnungen sowie Planbilanzen in einem ganzheitlichen Modell projiziert werden, um Auswirkungen verschiedener Geschäftsentscheidungen oder externer Stressszenarien zu quantifizieren.

Reservebewertung

Die Bewertung versicherungstechnischer Rückstellungen gehört zu den traditionellen Aufgaben von Aktuar*innen in der Schaden- und Unfallversicherung. Insbesondere seit der Einführung von Solvency II hat der Themenkomplex der Schadenreservierung noch einmal an zusätzlicher Bedeutung, aber auch an Komplexität gewonnen. Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) berät Sie bei der Berechnung bzw. angemessenen Bewertung der versicherungstechnischen Rückstellungen nach HGB, Solvency II oder IFRS. Auf der Basis der vorliegenden Abrechnungsdaten bestimmt Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die technisch notwendigen Bedarfsreserven (Best Estimate) und ermittelt Zinseffekte sowie Sicherheitszuschläge (z.B. nach dem Cost-of-Capital-Modell oder über stochastische Ansätze). Diese Analysen führt Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) je nach Bedarf für das Gesamtportfolio, einzelne Sparten oder Teilsegmente (z.B. Großschäden oder einzelne Produkte) durch.

Neben rein quantitativen Fragestellungen steht Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) Ihnen als kompetenter Ansprechpartner zu Bilanzierungsfragen für die unterschiedlichen Teilkomponenten der versicherungstechnischen Rückstellungen zur Verfügung.

Aus der mehr als zwanzigjährigen Unternehmenshistorie besitzt Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) umfangreiche Erfahrung in Fragestellungen der Schadenreservierung. Zu den Mandanten zählen Erst- und Rückversicherungsgesellschaften, Captives sowie Ausgleichsverbände.

Ihre Ansprechpartner:

Ralf Assenmacher ist bei Meyerthole Siems Kohlruss als leitender aktuarieller Berater tätig. Der Aktuar (DAV) studierte Mathematik mit Nebenfach BWL an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Das Thema seiner Diplomarbeit lautet "Asymptotisches Verhalten von fraktal-integrierten und Gauß-Prozessen". Assenmacher ist in erster Linie in den Bereichen Schadenreservierung, Bilanzierung und Tarifierung tätig.

Publikationen


Assenmacher, Ralf: K-Versicherung 2030 – Gewitter am Horizont!?
in: Versicherungswirtschaft 22/2016, 1. November 2016.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)


Meyerthole, Andreas; Assenmacher, Ralf: Wird nun Geld verdient oder nicht?
in: Versicherungswirtschaft 1/13, 1. Januar 2013.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)


Johannes Paschetag arbeitet als leitender aktuarieller Berater bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Der Aktuar (DAV) hat sein Studium der Mathematik mit Nebenfach Physik an der Universität zu Köln erfolgreich mit dem Diplom abgeschlossen. Seine Diplomarbeit trägt den Titel "Sequentielles Testen von Strukturbrüchen im Trend von multivariaten Erneuerungsprozessen". Seine Schwerpunkte bei MSK sind Funktionelle Invaliditätsversicherung und Treuhändertätigkeit.

Verantwortlicher Aktuar

Der Verantwortliche Aktuar ist primär in der Lebens- und Personenversicherung, aber auch in bestimmten Bereichen der Schaden- und Unfallversicherung anzutreffen. Bei Letzterem fokussiert sich die Tätigkeit auf Rentenrückstellungen in den Sparten Kraftfahrt-Haftpflicht, Allgemeine Haftpflicht und Unfallversicherung sowie auf die Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung.

Ein Verantwortlicher Aktuar wird bestellt, um die vorschriftsmäßige Bestimmung der Prämien sowie der Deckungsrückstellung zu verifizieren. Die Bestellung ist lt. VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz) in den entsprechenden Versicherungszweigen obligatorisch, was damit begründet wird, dass die Erfüllung der laufenden und zukünftigen finanziellen Verpflichtungen (etwa durch Renten- und Pensionsleistungen oder durch Beitragsrückgewähr) durch Beiträge und angemessene Reserven dauerhaft gesichert sein muss. Insbesondere erteilt der Verantwortliche Aktuar im Rahmen des Jahresabschlusses eine versicherungsmathematische Bestätigung, welche attestiert, dass die Deckungsrückstellungen im Einklang mit gesetzlichen Vorgaben gebildet wurden.

Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) unterstützt Unternehmen gerne durch die Übernahme der Funktion des Verantwortlichen Aktuars in allen relevanten Sparten.

Ihre Ansprechpartner:

Ralf Assenmacher ist bei Meyerthole Siems Kohlruss als leitender aktuarieller Berater tätig. Der Aktuar (DAV) studierte Mathematik mit Nebenfach BWL an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Das Thema seiner Diplomarbeit lautet "Asymptotisches Verhalten von fraktal-integrierten und Gauß-Prozessen". Assenmacher ist in erster Linie in den Bereichen Schadenreservierung, Bilanzierung und Tarifierung tätig.

Publikationen


Assenmacher, Ralf: K-Versicherung 2030 – Gewitter am Horizont!?
in: Versicherungswirtschaft 22/2016, 1. November 2016.
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Meyerthole, Andreas; Assenmacher, Ralf: Wird nun Geld verdient oder nicht?
in: Versicherungswirtschaft 1/13, 1. Januar 2013.
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Vinzent Stöcker ist aktuarieller Berater bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Er hat einen Masterstudiengang in Angewandter Mathematik an der Hochschule Koblenz erfolgreich abgeschlossen. Seine Abschlussarbeit trägt den Titel "Methoden für die unterjährige Schätzung von Prämien- und Schadenrückstellung“. Seine Schwerpunkte bei MSK sind Solvency II und Reservierung.

Bewertung von Pensionsrückstellungen

Die Bildung von Pensionsrückstellungen erfolgt für ungewisse zukünftige Verbindlichkeiten eines Unternehmens gegenüber anspruchsberechtigten Mitarbeiter*innen. Solche Verbindlichkeiten ergeben sich primär aus der betrieblichen Altersvorsorge, aber auch aus verschiedenen Formen von Pensionsverpflichtungen und werden in Folge bestimmter Ereignisse wie dem Erreichen einer festen Altersgrenze oder dem plötzlichen Verlust der Erwerbsfähigkeit von Arbeitnehmer*innen fällig.

Spätestens seit dem Einzug internationaler Bilanzierungsstandards wie IAS/IFRS fällt die Bewertung solcher Verpflichtungen zunehmend ins Metier der Versicherungs- und Finanzmathematik. Neben biometrischen Rechnungsgrundlagen sind zukünftige Erhöhungen von Versorgungszusagen (gesetzlicher oder individuell vertraglicher Natur) sowie die Bemessung von Diskontierungseffekten als wesentliche Bewertungsaspekte zu nennen. Bei den anzusetzenden Diskontzinssätzen sind insbesondere auch die Unterschiede zwischen Handels- und Steuerrecht zu beachten.

Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) unterstützt Unternehmen bei der angemessenen Bewertung ihrer Pensionsrückstellungen und arbeitet in diesem Feld mit einem Kooperationspartner zusammen.

Ihre Ansprechpartner:

Ralf Assenmacher ist bei Meyerthole Siems Kohlruss als leitender aktuarieller Berater tätig. Der Aktuar (DAV) studierte Mathematik mit Nebenfach BWL an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Das Thema seiner Diplomarbeit lautet "Asymptotisches Verhalten von fraktal-integrierten und Gauß-Prozessen". Assenmacher ist in erster Linie in den Bereichen Schadenreservierung, Bilanzierung und Tarifierung tätig.

Publikationen


Assenmacher, Ralf: K-Versicherung 2030 – Gewitter am Horizont!?
in: Versicherungswirtschaft 22/2016, 1. November 2016.
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Meyerthole, Andreas; Assenmacher, Ralf: Wird nun Geld verdient oder nicht?
in: Versicherungswirtschaft 1/13, 1. Januar 2013.
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Vinzent Stöcker ist aktuarieller Berater bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Er hat einen Masterstudiengang in Angewandter Mathematik an der Hochschule Koblenz erfolgreich abgeschlossen. Seine Abschlussarbeit trägt den Titel "Methoden für die unterjährige Schätzung von Prämien- und Schadenrückstellung“. Seine Schwerpunkte bei MSK sind Solvency II und Reservierung.

Bestands- und Unternehmensbewertung

Beim Kauf bzw. Verkauf von Versicherungsbeständen, Unternehmensanteilen oder ganzen Gesellschaften spielen in der Regel auch aktuarielle Bewertungsfragen eine wichtige Rolle.

Hierunter fällt beispielsweise die sogenannte Due Diligence (engl. gebotene Sorgfalt), bei der das zum Verkauf stehende Unternehmen durch den potentiellen Käufer vor Akquisition geprüft wird. Im Rahmen eines solchen Prozesses unterstützt Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) Sie in aktuariellen Themen, schwerpunktmäßig bei der Analyse von versicherungstechnischen Rückstellungen sowie bei der Prämien- und Bestandsentwicklung von Versicherungsportfolios.

Ein weiteres Beispiel ist ein Squeeze-out (engl. Hinausdrücken). Der Squeeze-out bezeichnet den Ausschluss von Minderheitsaktionären einer Aktiengesellschaft durch den Hauptaktionär mittels Barabfindung. Zentrale Fragestellung in diesem Kontext ist die angemessene Höhe des Abfindungsbetrags. Bei der Begleitung derartiger Verfahren kooperiert Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) seit einigen Jahren erfolgreich mit der ADKL AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die in der Vergangenheit schon mehrmals von Versicherungsaktiengesellschaften zur Prüfung der Barabfindung bestellt wurde. Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) übernimmt im Rahmen eines Squeeze-out die Prüfung der angemessenen Bewertung der relevanten Geschäftskennzahlen sowie die Plausibilisierung versicherungstechnischer Planungsrechnungen.

Ihre Ansprechpartner*innen:

Ralf Assenmacher ist bei Meyerthole Siems Kohlruss als leitender aktuarieller Berater tätig. Der Aktuar (DAV) studierte Mathematik mit Nebenfach BWL an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Das Thema seiner Diplomarbeit lautet "Asymptotisches Verhalten von fraktal-integrierten und Gauß-Prozessen". Assenmacher ist in erster Linie in den Bereichen Schadenreservierung, Bilanzierung und Tarifierung tätig.

Publikationen


Assenmacher, Ralf: K-Versicherung 2030 – Gewitter am Horizont!?
in: Versicherungswirtschaft 22/2016, 1. November 2016.
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Meyerthole, Andreas; Assenmacher, Ralf: Wird nun Geld verdient oder nicht?
in: Versicherungswirtschaft 1/13, 1. Januar 2013.
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Johannes Paschetag arbeitet als leitender aktuarieller Berater bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Der Aktuar (DAV) hat sein Studium der Mathematik mit Nebenfach Physik an der Universität zu Köln erfolgreich mit dem Diplom abgeschlossen. Seine Diplomarbeit trägt den Titel "Sequentielles Testen von Strukturbrüchen im Trend von multivariaten Erneuerungsprozessen". Seine Schwerpunkte bei MSK sind Funktionelle Invaliditätsversicherung und Treuhändertätigkeit.

Die Diplom-Wirtschaftsmathematikerin Eva Remberg arbeitet als leitende aktuarielle Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss. Ihre Diplomarbeit trägt den Titel "Die 'Ampel' im Risikomanagement - Frühwarnsystem und Hedging-Instrumente". Die Aktuarin (DAV) unterstützt unser Team vor allem in den Geschäftsbereichen Solvency II und Schadenreservierung.

Hochrechnungen und Mittelfristplanung

Planungen bzw. Projektionen der zukünftigen Geschäftsentwicklung können in verschiedenen Bereichen eine wichtige Rolle spielen. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen Hochrechnungen, bei denen etwa unterjährige Bestands- und Schadendaten auf das Jahresende projiziert werden, und Mittelfristplanungen, bei denen eine Projektion über einen mehrjährigen Zeithorizont von z.B. drei oder fünf Jahren erfolgt.

Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) unterstützt Sie bei der Entwicklung und Implementierung geeigneter Algorithmen und Projektionsmodelle, um je nach Fragestellung den fehlenden Buchungsstoff zu prognostizieren bzw. den zukünftigen Geschäftsverlauf mittels historischer Informationen und zentraler Planparameter flexibel abbilden zu können. Gegenstand dessen können ausgewählte Sparten und Segmente sein bis hin zur ganzheitlichen Betrachtung von GuV und Bilanz des Unternehmens.

Ein Anwendungsbeispiel für eine Hochrechnung ist ein beschleunigter Abschluss mit einem vorzeitigen Buchungsschluss (Fast Close). Eine Mittelfristplanung ist beispielsweise im ORSA (Own Risk and Solvency Assessment) unter Solvency II zu erstellen. Des Weiteren sind Geschäftsplanungen bei Einführung neuer Produkte oder Sparten sowie bei Neugründung eines Versicherers (Start-up) üblich bzw. aufsichtsrechtlich notwendig.

Ihre Ansprechpartner:

Tommy Berg ist bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) als leitender Berater tätig. Er ist Aktuar (DAV). Berg studierte Technomathematik mit Schwerpunkt angewandte Mathematik an der Fachhochschule Aachen mit dem Abschluss Master of Science. Der Titel seiner Masterarbeit lautet "Performance-Analyse und -Optimierung paralleler Eigenwertlöser auf Blue Gene-Architekturen". Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Solvency II und Rückversicherung.

Publikationen


Berg, Tommy; Lauterbach, Dr. Dominic; Shyian, Maxym; Andre Meyer: "Die Auswirkungen der Stresstests ganzheitlich bewerten".
in: Zeitschrift für Versicherungswesen 21/2020, 1. November 2020.
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Berg, Tommy; Meyerthole, Dr. Andreas; Shyian, Maxym: Industrieversicherung – Ohne Analytik geht es nicht.
in: VersicherungsPraxis 2/2020 (Erstveröffentlichung ebd.), 1. Februar 2020.
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Berg, Tommy; Meyerthole, Dr. Andreas: Regeln verschärft: Keine Rückversicherung ohne Risikotransfer!
in: Zeitschrift für Versicherungswesen 21/2019, 1. November 2019.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)


Berg, Tommy; Schmiedt, Bettina: Die Gretchenfrage der Rückversicherung.
in: Zeitschrift für Versicherungswesen 21/2018, 1. November 2018.
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Meyerthole, Dr. Andreas; Berg, Tommy: Alles beim Alten? Rückversicherung nach dem 1. Januar 2016.
in: Zeitschrift für Versicherungswesen 21/2015, 1. November 2015.
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Daniel Schoberl arbeitet als aktuarieller Berater bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). In seinem Mathematikstudium an der Technischen Universität Graz spezialisierte er sich auf Operations Research und Statistik und entwickelte im Rahmen der Diplomarbeit chemometrische Modelle in der Infrarotspektroskopie. Seine Schwerpunkte bei MSK sind Solvency II und Rückversicherung.

IFRS 17

Nach der Einführung von Solvency II steht mit IFRS 17 ein weiterer neuer Rechnungslegungsstandard für kapitalmarktorientierte Versicherer in den Startlöchern. IFRS 17 zielt auf die international einheitliche Bilanzierung von Versicherungsverträgen ab und wird den aktuell noch geltenden Interimsstandard IFRS 4 zum 1. Januar 2023 ablösen.

Grundsätzlich bestehen Ähnlichkeiten zu dem bereits in die Praxis umgesetzten Solvency II, gleichzeitig gibt es aber auch markante Unterschiede. So beinhaltet IFRS 17 ein striktes Imparitäts- und Realisationsprinzip. Konkret müssen profitable und defizitäre Verträge unmittelbar bei Erstansatz getrennt werden. Verluste sind sofort zu zeigen, wenn sie auftreten, und Gewinne sind nach dem Realisationsprinzip über den Zeitverlauf zu verteilen. Im Kontext des Realisationsprinzips sieht das Regelwerk die Bildung der sogenannten vertraglichen Servicemarge (VSM) vor, einem aufgeschobenen, über die Deckungsperiode amortisierten Gewinn.

Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) bietet Ihnen Unterstützung bei der Einführung des neuen Rechnungslegungsstandards und steht als Ansprechpartner bei Fragen rund um den Themenkomplex zur Verfügung, etwa hinsichtlich der Abgrenzung zu bestehenden Regelwerken (Solvency II, HGB).

Ihre Ansprechpartner:

Ralf Assenmacher ist bei Meyerthole Siems Kohlruss als leitender aktuarieller Berater tätig. Der Aktuar (DAV) studierte Mathematik mit Nebenfach BWL an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Das Thema seiner Diplomarbeit lautet "Asymptotisches Verhalten von fraktal-integrierten und Gauß-Prozessen". Assenmacher ist in erster Linie in den Bereichen Schadenreservierung, Bilanzierung und Tarifierung tätig.

Publikationen


Assenmacher, Ralf: K-Versicherung 2030 – Gewitter am Horizont!?
in: Versicherungswirtschaft 22/2016, 1. November 2016.
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Meyerthole, Andreas; Assenmacher, Ralf: Wird nun Geld verdient oder nicht?
in: Versicherungswirtschaft 1/13, 1. Januar 2013.
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Johannes Paschetag arbeitet als leitender aktuarieller Berater bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Der Aktuar (DAV) hat sein Studium der Mathematik mit Nebenfach Physik an der Universität zu Köln erfolgreich mit dem Diplom abgeschlossen. Seine Diplomarbeit trägt den Titel "Sequentielles Testen von Strukturbrüchen im Trend von multivariaten Erneuerungsprozessen". Seine Schwerpunkte bei MSK sind Funktionelle Invaliditätsversicherung und Treuhändertätigkeit.