Datenpools

 

Saubere Daten sind die Grundlage der Tarifkalkulation. Gemäß dem „Gesetz der großen Zahlen“ haben Marktführer häufig den Vorteil einer genaueren Kenntnis der Risiken.

Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) betreibt Datenpools für verschiedene Sparten und Länder mit dem Ziel „statistischer Marktführer“ in jeder Sparte zu werden. Die an einem Pool teilnehmenden Versicherer erzeugen Gemeinschaftsstatistiken, die u.a. für die Tarifkalkulation, die Analyse des Schadengeschehens, aktuarielles Controlling, Prognoserechnungen sowie individuelle Risikobewertungen (Predictive Analysis) genutzt werden.

Die Daten der teilnehmenden Versicherungen werden dort in einem jährlichen Zyklus mit bewährten Prozessen verarbeitet.

Zugriff auf den „Datenschatz“, der viele Millionen Datensätze umfasst, erhalten die Teilnehmer:innen über das intuitive und performante Auswertungstool „Analyzer“ auf Excel-Basis. Außerdem werden in den meisten Datenpools auch anonymisierte und bereinigte Einzeldatensätze zurückgeliefert, die den jeweiligen Aktuar:innen volle Flexibilität bei der Modellierung lassen.

Zudem stellt Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) jedes Jahr eine Vielzahl von Benchmarks (beispielsweise zu Schadenquoten und Durchschnittsbeiträgen), regionale Zonierungsmodelle sowie unverbindliche Netto-Tarifmodelle (Risikomodelle) im Rahmen der Poolleistung zur Verfügung.

Neben dem Zahlenwerk gibt es bei der jährlichen gemeinsamen Ergebnispräsentation, einer VU-individuellen Ergebnispräsentation sowie bei weiteren Austauschtreffen auf Vorstands-, Anwender- oder Arbeitsgruppenebene viel Gelegenheit zur Diskussion der Ergebnisse und zum Austausch über aktuelle Themen und Trends. Auch externes Know-how fließt durch einen Rückversicherer als Förderer des Datenpools sowie durch Vorträge von Insurtechs in den Datenpool ein.

Eine Konformität hinsichtlich Kartellrecht und Datenschutz ist gewährleistet.

SHU-Datenpool (Privatkunden)

Statistiken wie ein Marktführer

Der SHU-Datenpool für das Privatkundengeschäft hat in sämtlichen Sparten die Größe eines Top-5-Unternehmens. Betrachtet werden die Sparten Private Haftpflicht (Privathaftpflicht, Tierhalterhaftpflicht und weitere), Private Unfall sowie Verbundene Hausrat (VHV) und Verbundene Wohngebäude (VGV). Auch spartenübergreifende Analysen werden in Form einer „Kundensicht“ durchgeführt. Die einzelvertraglichen Daten der beteiligten Gesellschaften werden einmal jährlich in den Datenpool eingebracht und aktuariell ausgewertet. Es ist auch eine Teilnahme nur mit der Unfall- oder der Wohngebäude-Sparte möglich.

Der Datenpool erweitert die Auswertungsmöglichkeiten der GDV-Statistiken ein umfangreiches Spektrum an Merkmalen, Analysen und flexiblen Auswertungsmöglichkeiten. Die aggregierten Daten können die Poolteilnehmer selbst im Analyzer auswerten und es gibt ein umfangreiches Benchmarking. Darüber hinaus gibt es verschieden Austauschformate im gesamten Datenpool und individuell pro Unternehmen und MSK stellt verschiedene Modelle und Analysen vor.

Der SHU-Datenpool ist somit eine unverzichtbare Möglichkeit, um einerseits die eigenen Produkte und das Portfolio zu controllen und andererseits wichtige Impulse und Analysen für das Neugeschäft und neue Produktideen zu erhalten.

Zudem nutzt MSK modernste Modellierungstechniken zur Bewertung von Naturgefahren-Risiken der Poolteilnehmer und der Datenpool ist eine gute Anlaufstelle zur Diskussion, Erfassung und Auswertung von Daten mit Bezug zur Nachhaltigkeit, beispielsweise wird der Effekt der Energieeffizienzklasse analysiert. 

Der Pool wird gefördert von der SCOR Rückversicherung.

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Ihre Ansprechpartner:

Florian Bohl ist leitender Berater bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Der Aktuar (DAV) hat nach einem Bachelorstudiengang im Fach Mathematik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn einen Masterstudiengang in Finanz- und Versicherungsmathematik an der TU Kaiserslautern erfolgreich abgeschlossen. Seine Abschlussarbeit verfasste er zur "Anwendung von maschinellen Lernverfahren zur Optimierung der Allokation der Risk Weighted Assets in der Bankensteuerung". Bohl ist Leiter des SHU-Pools, wobei seine Schwerpunkte bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) auf Datenpooling, Tarifierung, Produktentwicklung, Nachhaltigkeit und Naturgefahrenmodellierung liegen.

Publikationen


Blauth, Anne; Bohl, Florian; Siems, Onnen: Nachweise zur Nachhaltigkeit wirbeln Pricing, Vertrieb und Kapitalanlagen der Branche mächtig durcheinander.
in: Versicherungswirtschaft-heute, 4. Januar 2022.


Thomas Lorentz arbeitet als leitender Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Der Aktuar (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik mit Vertiefungsrichtung Aktuarwissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie. Seine Diplomarbeit behandelt "Wohlbalancierte Lévy-getriebene Ornstein-Uhlenbeck-Prozesse und ihre Anwendungen in der Finanzmathematik". Bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) ist er verantwortlich für den Cyber- und den Rechtsschutz-Datenpool. Außerdem begleitet er Mandanten bei bilateralen Projekten in den Bereichen Produktentwicklung, Tarifierung und Profitabilisierung in sämtlichen Kompositsparten.

Schwerpunkte:
Cyber

Publikationen

Götzen, Carina; Lorentz, Thomas: "Die Kunst der Risikomodellierung: Die Bedeutung von aktuariellen Modellen und Datenexzellenz in der Versicherungswirtschaft".
in: Versicherungswirtschaft 5/2024, 1. Mai 2024.


Thomas Budzyn, Dr. Dieter Kiesenbauer, Dr. Olaf Kruse, Andreas Löffler, Bartek Maciaga, Prof. Dr. Fabian Transchel und Dr. Wiltrud Weidner: Ergebnisbericht der Ausschüsse Schadenversicherung und Actuarial Data Science Telematik in der Kfz-Versicherung – Status quo.
Ausschuss Schadenversicherung unter Einbezug der AG Daten/Datenschutz sowie der AG Statistische Methoden des
Ausschusses Actuarial Data Science der Deutschen Aktuarvereinigung e. V., 17. Juni 2021.
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Budzyn, Thomas; Meyerthole, Dr. Andreas; Segger, Dr. Stefan: "Besser eine kleine als keine Lösung".
in: Versicherungswirtschaft 03/2021, 1. März 2021.
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Budzyn, Thomas: In Beständen denken, nicht in Einzelfällen!
in: Versicherungswirtschaft-heute, 27. April 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Gewerbe-Datenpool

Risiken erkennen, Potenziale ausbauen

Der Gewerbe-Datenpool umfasst die Sparten Gewerbliche Haftpflichtversicherung und Gewerbliche Sachversicherung (GGV: Gewerbliche Gebäudeversicherung, GIV: Gewerbliche Inhaltsversicherung, BU: Betriebsunterbrechung).

Die hochwertige Datenvalidierung ermöglicht den Unternehmen eine Verbesserung der eigenen Datenqualität bis auf die Einzelrisiko- und Nebenwagnisebene.

Der Gewerbe-Datenpool liefert einen vergleichenden Blick auf das Neugeschäft und Zielsegment ebenso wie auf den langjährig gepflegten Bestand. Gezielte Datenanalysen – etwa nach Regionen oder Gewerbegruppen – erschließen neue Horizonte für Produktentwicklung und das adäquate Pricing der Risiken. Mithilfe der Benchmarks können Sie als Teilnehmer:in in verschiedenen Segmenten prüfen, ob diese profitabler verlaufen als bei anderen Versicherern.

Statistische Modelle bewerten gesamte Betriebs- und Wagnisarten sowie die einzelnen Risiken Ihres Bestandes und beziffern diese mit einer Schadenerwartung.

Mit dem Auswertungstool können Sie selbst die Meldejahresstatistik sowie Abwicklungsstatistiken inklusive Beiträge und Schadenquoten nach mehr als 100 beschreibenden Merkmalen auswerten.

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Ihre Ansprechpartner:

Nico Liebig arbeitet als aktuarieller Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Sein Studium der Wirtschaftsmathematik an der Hochschule Zittau/Görlitz hat Liebig erfolgreich abgeschlossen. Seine Diplomarbeit trägt den Titel "Entwicklung eines Tarifmodells in der verbundenen Wohngebäudeversicherung mit Hilfe verallgemeinerter linearer Modelle". Seine Schwerpunkte bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) im Bereich Datenpools, Tarifierung und Naturgefahren kann er gewinnbringend als Leiter des Gewerbe Datenpools anbringen.

Publikationen

Ebel, Dr. Ulrich; Liebig, Nico: "Tiefer Druck - hoher Schaden. Wie 'Bernd' die deutsche Versicherungswirtschaft durcheinander wirbelte".
in: Zeitschrift für Versicherungswesen 21/2021, 1. November 2021.
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Thomas Lorentz arbeitet als leitender Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Der Aktuar (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik mit Vertiefungsrichtung Aktuarwissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie. Seine Diplomarbeit behandelt "Wohlbalancierte Lévy-getriebene Ornstein-Uhlenbeck-Prozesse und ihre Anwendungen in der Finanzmathematik". Bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) ist er verantwortlich für den Cyber- und den Rechtsschutz-Datenpool. Außerdem begleitet er Mandanten bei bilateralen Projekten in den Bereichen Produktentwicklung, Tarifierung und Profitabilisierung in sämtlichen Kompositsparten.

Schwerpunkte:
Cyber

Publikationen

Götzen, Carina; Lorentz, Thomas: "Die Kunst der Risikomodellierung: Die Bedeutung von aktuariellen Modellen und Datenexzellenz in der Versicherungswirtschaft".
in: Versicherungswirtschaft 5/2024, 1. Mai 2024.


Thomas Budzyn, Dr. Dieter Kiesenbauer, Dr. Olaf Kruse, Andreas Löffler, Bartek Maciaga, Prof. Dr. Fabian Transchel und Dr. Wiltrud Weidner: Ergebnisbericht der Ausschüsse Schadenversicherung und Actuarial Data Science Telematik in der Kfz-Versicherung – Status quo.
Ausschuss Schadenversicherung unter Einbezug der AG Daten/Datenschutz sowie der AG Statistische Methoden des
Ausschusses Actuarial Data Science der Deutschen Aktuarvereinigung e. V., 17. Juni 2021.
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Budzyn, Thomas; Meyerthole, Dr. Andreas; Segger, Dr. Stefan: "Besser eine kleine als keine Lösung".
in: Versicherungswirtschaft 03/2021, 1. März 2021.
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Budzyn, Thomas: In Beständen denken, nicht in Einzelfällen!
in: Versicherungswirtschaft-heute, 27. April 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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datenpools su poolSach/Unfall-Datenpool in Österreich

Der Pionier für Österreich

Er ist der erste SU-Pool in Österreich. Seit dem Jahr 2010 werden die privaten Versicherungssparten Haushalt, Eigenheim und Unfall aus verschiedenen Blickwinkeln intensiv analysiert.

Die flexibel zu erstellenden Analysen reichen wesentlich tiefer als vergleichbare HORA-Zahlen. Trends in den Pooldaten der einzelnen Sparten und im österreichischen Markt werden identifiziert und gemeinsam diskutiert. Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) bringt daneben umfassendes Spartenwissen aus dem deutschen Markt mit ein. Zudem erfolgt ein umfangreicher Vergleich der Pooldaten sowohl mit HORA-Statistiken als auch mit weiteren Marktstatistiken (u.a. VVO, FMA).

Highlights sind neben Abwicklungsanalysen in Unfall u.a. die Untersuchung bzgl. der Besonderheiten und Profitabilität der unterschiedlichen Vertriebswege. Auf den Pooldaten wurden aussagekräftige sparten- und sogar gefahrenspezifische Zonierungen auf Postleitzahlebene entwickelt. Diese fließen in die Risikomodelle jeder Sparte ein. Mit der Zusammenführung der Risikomodelle auf Kundenebene ist eine gezielte Bestandsteuerung möglich.

Die erhobenen Statistiken sind mit denen der marktführenden Gesellschaften durchaus vergleichbar. Aktuell nehmen sieben Versicherer mit einem Marktanteil von ca. 18 % in der Haushaltsversicherung am Datenpool teil.

Förderer des Datenpools ist die Deutsche Rückversicherung.

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Ihre Ansprechpartnerinnen:

Verena Brökelmann arbeitet als leitende Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Die Aktuarin (DAV) hat einen Bachelor-Abschluss in Mathematik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erworben sowie einen Master-Abschluss in Mathematik an der RWTH Aachen. Das Thema ihrer Masterarbeit ist „Zero-Inflated Poisson Regression for High-dimensional Data“. Verena Brökelmann bringt ihre Expertise für Datenpools und Risikomodellierungen als Leiterin des SU-Pools für Österreich ein. 

Carina Götzen arbeitet als leitende Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss. Die Aktuarin (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Duisburg-Essen. Der Titel ihrer Diplomarbeit lautet "Abhängigkeitsmodellierung mit Copulas: theoretische Grundlagen und Anwendungsbeispiel aus der Kraftfahrt-Versicherung". Götzen ist Projektleiterin des Datenpools für Österreich. Weitere Schwerpunkte liegen auf Tarifierung und Naturkatastrophen.

Publikationen


Götzen, Carina; Lorentz, Thomas: "Die Kunst der Risikomodellierung: Die Bedeutung von aktuariellen Modellen und Datenexzellenz in der Versicherungswirtschaft".
in: Versicherungswirtschaft 5/2024, 1. Mai 2024.


Götzen, Carina; Meyerthole, Dr. Andreas; Shyian, Maxym: "Systemische Risiken: Nicht berechenbar, aber beherrschbar?".
in: VersicherungsPraxis 7/8/2022, 15. August 2022.
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Beiderhase, Marion; Götzen, Carina: "Verkalkulieren fast ausgeschlossen".
in: Versicherungswirtschaft 02/2021, 1. Februar 2021.
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Götzen, Carina: "Mit jeder Preisanpassung ändert sich die Positionierung gegenüber dem Wettbewerb". 
in: VWheute, 14. Juli 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Götzen, Carina: Personenschadenregulierung: Reform statt Revolution.
in: VWheute, 28. September 2017.


datenpools k datenpoolKfz-Datenpool in Österreich

Erfolgreiche Tarifierung durch solide Datenbasis

Zunehmender Wettbewerb auf der Suche nach profitablen Kunden führt auch in Österreich zu immer komplexeren Tarifen in der Kfz-Versicherung. Um hierbei der Gefahr einer Antiselektion aus dem Weg zu gehen, steigt das Bedürfnis nach einer risikodifferenzierenden Tarifierung, welche ihrerseits eine fundierte Datenbasis benötigt.

Mit der Sparte Kfz gründet Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) nach dem SU-Datenpool einen weiteren Datenpool in Österreich, welcher die Erfahrung zahlreicher bereits bestehender Datenpools und die Expertise aus dem deutschen Kfz-Markt vereint. Der Datenpool spricht kleine und mittelständische Unternehmen an, welche nicht immer über eine ausreichend große Kalkulationsdatenbasis verfügen und somit Tarifmerkmale nicht in dem Umfang bedienen können, wie es beispielsweise auf dem deutschen Kfz-Markt üblich ist. Die auf Grundlage der Daten der einzelnen Mitgliedsunternehmen erstellten Analysen und Erkenntnisse umfassen dabei die drei üblichen Sparten Kraftfahrthaftpflicht sowie die Voll- und Teilkaskoversicherung.

Gefördert wird der Pool von der Deutschen Rückversicherung.

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Ihre Ansprechpartnerinnen:

Carina Götzen arbeitet als leitende Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss. Die Aktuarin (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Duisburg-Essen. Der Titel ihrer Diplomarbeit lautet "Abhängigkeitsmodellierung mit Copulas: theoretische Grundlagen und Anwendungsbeispiel aus der Kraftfahrt-Versicherung". Götzen ist Projektleiterin des Datenpools für Österreich. Weitere Schwerpunkte liegen auf Tarifierung und Naturkatastrophen.

Publikationen


Götzen, Carina; Lorentz, Thomas: "Die Kunst der Risikomodellierung: Die Bedeutung von aktuariellen Modellen und Datenexzellenz in der Versicherungswirtschaft".
in: Versicherungswirtschaft 5/2024, 1. Mai 2024.


Götzen, Carina; Meyerthole, Dr. Andreas; Shyian, Maxym: "Systemische Risiken: Nicht berechenbar, aber beherrschbar?".
in: VersicherungsPraxis 7/8/2022, 15. August 2022.
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Beiderhase, Marion; Götzen, Carina: "Verkalkulieren fast ausgeschlossen".
in: Versicherungswirtschaft 02/2021, 1. Februar 2021.
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Götzen, Carina: "Mit jeder Preisanpassung ändert sich die Positionierung gegenüber dem Wettbewerb". 
in: VWheute, 14. Juli 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Götzen, Carina: Personenschadenregulierung: Reform statt Revolution.
in: VWheute, 28. September 2017.


Verena Brökelmann arbeitet als leitende Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Die Aktuarin (DAV) hat einen Bachelor-Abschluss in Mathematik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erworben sowie einen Master-Abschluss in Mathematik an der RWTH Aachen. Das Thema ihrer Masterarbeit ist „Zero-Inflated Poisson Regression for High-dimensional Data“. Verena Brökelmann bringt ihre Expertise für Datenpools und Risikomodellierungen als Leiterin des SU-Pools für Österreich ein. 

datenpools rs poolRechtsschutz-Datenpool

Der Pionier für Deutschland

Mit einem Marktanteil der teilnehmenden Versicherer von aktuell über 30% können Aktuar:innen in dieser Sparte von besonders detaillierten Analysen profitieren.

Merkmale wie die Dauer der Schadenfreiheit, das Alter der Versicherungsnehmer:innen oder regionale Zonierungsmodelle weisen ein hohes Potenzial zur Entwicklung risikoadäquater Tarife auf. Das für Zweckabschlüsse besonders anfällige Geschäft über Vergleichsportale wird separat gekennzeichnet und analysiert. Auch die entsprechend gekennzeichneten unterschiedlichen Arten der Schadensteuerung, telefonische Beratung, Mediation, Online-Beratung und Anwaltsnetzwerke werden auf ihre Effektivität geprüft und bewertet.

Die Erkenntnisse des Pools können zudem für die Entwicklung einer differenzierten Einzelfallreserve verwendet werden, um Schadenentwicklungen wie steigende Streitwerte, RVG-Reformen oder besondere Kumulereignisse frühzeitig zu berücksichtigen.

Förderer des Datenpools ist die Deutsche Rückversicherung.

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Ihre Ansprechpartner:

Thomas Lorentz arbeitet als leitender Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Der Aktuar (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik mit Vertiefungsrichtung Aktuarwissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie. Seine Diplomarbeit behandelt "Wohlbalancierte Lévy-getriebene Ornstein-Uhlenbeck-Prozesse und ihre Anwendungen in der Finanzmathematik". Bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) ist er verantwortlich für den Cyber- und den Rechtsschutz-Datenpool. Außerdem begleitet er Mandanten bei bilateralen Projekten in den Bereichen Produktentwicklung, Tarifierung und Profitabilisierung in sämtlichen Kompositsparten.

Schwerpunkte:
Cyber

Publikationen

Götzen, Carina; Lorentz, Thomas: "Die Kunst der Risikomodellierung: Die Bedeutung von aktuariellen Modellen und Datenexzellenz in der Versicherungswirtschaft".
in: Versicherungswirtschaft 5/2024, 1. Mai 2024.


Thomas Budzyn, Dr. Dieter Kiesenbauer, Dr. Olaf Kruse, Andreas Löffler, Bartek Maciaga, Prof. Dr. Fabian Transchel und Dr. Wiltrud Weidner: Ergebnisbericht der Ausschüsse Schadenversicherung und Actuarial Data Science Telematik in der Kfz-Versicherung – Status quo.
Ausschuss Schadenversicherung unter Einbezug der AG Daten/Datenschutz sowie der AG Statistische Methoden des
Ausschusses Actuarial Data Science der Deutschen Aktuarvereinigung e. V., 17. Juni 2021.
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Budzyn, Thomas; Meyerthole, Dr. Andreas; Segger, Dr. Stefan: "Besser eine kleine als keine Lösung".
in: Versicherungswirtschaft 03/2021, 1. März 2021.
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Budzyn, Thomas: In Beständen denken, nicht in Einzelfällen!
in: Versicherungswirtschaft-heute, 27. April 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Oliver Schmitz ist aktuarieller Berater bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Schmitz hat einen Bachelorstudiengang in Mathematik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster absolviert. Das Thema seiner Masterarbeit im selben Fach lautet "Optical Flow Approximation mit Hilfe multivariater n-dimensionaler Thin-Plate Spline Interpolation". Sein Schwerpunkt bei MSK liegt auf den Feldern Datenpools und Pricing.

datenpools fivFunktionelle Invaliditätsversicherung-Datenpool

Innovationstreiber im Unfallgeschäft

Im stagnierenden Unfallgeschäft ist die Funktionelle Invaliditätsversicherung (FIV) der Innovationstreiber der letzten Jahre.

Gerade bei einem derart neuartigen Produkt ist ein Datenpool unverzichtbar, um die Kalkulationsannahmen frühzeitig zu verifizieren und die langfristigen Leistungsversprechen kalkulatorisch zu handhaben. Das anonymisierte Benchmarking zeigt auf, in welchen Bestands- und Schadensegmenten sich der Erfolg einzelner Poolteilnehmer:innen von dem der anderen unterscheidet. Sind die angesetzten Risikoprüfungseffekte in den Tarifen abgebildet und welche Nachhaltigkeit wird erreicht?

Die Entwicklung der einzelnen Produktbausteine Unfall, Organ, Grundfähigkeiten, Pflege und Krebs kann separat betrachtet werden. Zudem wird von den Poolteilnehmer:innen jedes Jahr die gesamte Schadenhistorie in den Pool eingebracht, sodass auch Veränderungen in der Schadenhöhe möglichst frühzeitig erkannt werden können.

Der FIV-Pool ist eine Kooperation zwischen der E+S Rückversicherung und Meyerthole Siems Kohlruss (MSK).

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Ihre Ansprechpartner:

Johannes Paschetag arbeitet als leitender Berater bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Der Aktuar (DAV) hat sein Studium der Mathematik mit Nebenfach Physik an der Universität zu Köln erfolgreich mit dem Diplom abgeschlossen. Seine Diplomarbeit trägt den Titel "Sequentielles Testen von Strukturbrüchen im Trend von multivariaten Erneuerungsprozessen". Neben seinen Schwerpunkten Bilanz und Bewertung, Rückversicherung und Treuhändertätigkeit ist er auch als Leiter des Datenpools zur Funktionellen Invaliditätsversicherung bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) tätig.

Paul Schankweiler arbeitet als leitender aktuarieller Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Er ist Bachelor of Science für Volkswirtschaftslehre. In seiner Abschlussarbeit hat er "Die Wirkung demokratischer Wahlen auf das Verhalten und die Leistungen von Entscheidungsträgern" untersucht. Er ist vom Fraunhofer-Institut "zertifizierter Data Scientist Specialized in Data Management". Bei MSK koordiniert Schankweiler das Datenmanagement in den Datenpools.

datenpools cyberpoolCyber-Datenpool

Mit Big Data gegen digitale Gefahren

Cyber-Angriffe sind zu einer erschreckenden Normalität geworden. Es kann große wie kleine Unternehmen treffen. Der wirtschaftliche Schaden beläuft sich in Deutschland bereits auf etwa 50 Milliarden Euro. Obwohl die Arten von Cyber-Schäden sehr divers sind, lassen sie sich versicherungsmathematisch erfassen, einordnen und bewerten – und damit seriös versichern.

Um hierbei schnell eine signifikante statistische Aussagekraft zu erzielen, betreibt Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) gemeinsam mit der E+S Rückversicherung einen Datenpool für Cyber-Gefahren – den ersten im deutschsprachigen Raum.

Das vielzitierte hohe Änderungsrisiko in dieser Sparte wird durch Einbindung externer Cyber-Spezialist:innen angemessen berücksichtigt. Es ersetzt jedoch nicht die fundierte Auseinandersetzung mit dem IST-Status. Es wird geprüft, inwieweit die den Tarifen zugrundeliegenden Schadenschätzungen zutreffen und die Zeichnungsleitlinien angemessen zur Eingrenzung der versicherbaren Risiken sind.

VU-individuelle und VU-übergreifende Kumule werden gemeinsam mit den Teilnehmer:innen definiert und analysiert.

Perspektivisch wird ein adäquates Pricing und Controlling einzelner Leistungskomponenten aufgebaut, damit die Produkte flexibel an die Marktgegebenheiten angepasst werden können. Auch Modelle, die auf technischen Exposure-Größen beruhen, wie beispielsweise der Anzahl elektronischer Geräte oder IT-Sicherheits-Scorings, werden analysiert und diskutiert.

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Ihre Ansprechpartner:

Thomas Lorentz arbeitet als leitender Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Der Aktuar (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik mit Vertiefungsrichtung Aktuarwissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie. Seine Diplomarbeit behandelt "Wohlbalancierte Lévy-getriebene Ornstein-Uhlenbeck-Prozesse und ihre Anwendungen in der Finanzmathematik". Bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) ist er verantwortlich für den Cyber- und den Rechtsschutz-Datenpool. Außerdem begleitet er Mandanten bei bilateralen Projekten in den Bereichen Produktentwicklung, Tarifierung und Profitabilisierung in sämtlichen Kompositsparten.

Schwerpunkte:
Cyber

Publikationen

Götzen, Carina; Lorentz, Thomas: "Die Kunst der Risikomodellierung: Die Bedeutung von aktuariellen Modellen und Datenexzellenz in der Versicherungswirtschaft".
in: Versicherungswirtschaft 5/2024, 1. Mai 2024.


Thomas Budzyn, Dr. Dieter Kiesenbauer, Dr. Olaf Kruse, Andreas Löffler, Bartek Maciaga, Prof. Dr. Fabian Transchel und Dr. Wiltrud Weidner: Ergebnisbericht der Ausschüsse Schadenversicherung und Actuarial Data Science Telematik in der Kfz-Versicherung – Status quo.
Ausschuss Schadenversicherung unter Einbezug der AG Daten/Datenschutz sowie der AG Statistische Methoden des
Ausschusses Actuarial Data Science der Deutschen Aktuarvereinigung e. V., 17. Juni 2021.
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Budzyn, Thomas; Meyerthole, Dr. Andreas; Segger, Dr. Stefan: "Besser eine kleine als keine Lösung".
in: Versicherungswirtschaft 03/2021, 1. März 2021.
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Budzyn, Thomas: In Beständen denken, nicht in Einzelfällen!
in: Versicherungswirtschaft-heute, 27. April 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Maurice Fuchs arbeitet als aktuarieller Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Seinen Master-Abschluss im Fach Mathematik hat er an der Universität des Saarlandes absolviert. Seine Abschlussarbeit trägt den Titel "Schwache Konvergenz von empirischen Prozessen nach Hoffmann-Jorgensen: Theorie und Anwendung". Seine Bachelorarbeit behandelt das Thema "Maximal invariante Teilräume für Operatoren auf Hilberträumen". Sein Schwerpunkt bei MSK liegt auf den Datenpools.

datenpools telematikTelematik-Datenpool

Mit Innovation erfolgreich in K

Seit der Öffnung vieler Telematikprodukte für alle Versicherungsnehmer:innen kann Telematik nicht mehr als Nischenprodukt verstanden werden. Bereits jetzt sind schätzungsweise 750.000 Telematikverträge im deutschen Markt. Somit werden Telematikprodukte mittelfristig zum Standardangebot eines Kraftfahrtversicherers gehören.

Neben der ohnehin schon aufwendigen Tarifierung in Kraftfahrt ergeben sich durch das Volumen der gesammelten und auszuwertenden Fahrdaten vielfältige Herausforderungen aus den Bereichen Big Data, Actuarial Data Science und Datensicherheit.

Um Versicherer rund um das Thema Telematik zu unterstützen, gründet Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) zusammen mit der Deutschen Rückversicherung AG den ersten Telematikdatenpool Deutschlands und bietet Versicherern somit eine Komplettlösung – optional samt Rechenzentrum und Telematik-App!

Ihr Vorteil: Mit Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) erhalten Sie vollen Einblick in die Modellierung des Telematik-Scores!

Die stets wachsende Schadenerfahrung kann dann nicht nur genutzt werden, um hochgradig individualisierbare, datengetriebene Scoring-Modelle zu entwerfen, die nicht isoliert, sondern im Einklang mit den klassischen Tarifmerkmalen modelliert werden. Daneben können auch Selektionseffekte analysiert werden, um präzise quantifizieren zu können, inwieweit sich das Schadengeschehen bei Telematikverträgen von klassischen Kfz-Verträgen unterscheidet.

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Ihre Ansprechpartner:innen:

Dennis Heinig ist leitender Berater bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Heinig hat an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ein Bachelor-Studium der Mathematik mit Nebenfach VWL absolviert sowie einen Master-Studiengang in Mathematik erfolgreich abgeschlossen. Das Thema der Masterarbeit lautet „Exotic C*-algebras of automorphism groups of trees“. Heinigs Schwerpunkt bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) liegt auf Datenpools und Pricing und er ist als Leiter verantwortlich für den Telematik-Pool.

Carina Götzen arbeitet als leitende Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss. Die Aktuarin (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Duisburg-Essen. Der Titel ihrer Diplomarbeit lautet "Abhängigkeitsmodellierung mit Copulas: theoretische Grundlagen und Anwendungsbeispiel aus der Kraftfahrt-Versicherung". Götzen ist Projektleiterin des Datenpools für Österreich. Weitere Schwerpunkte liegen auf Tarifierung und Naturkatastrophen.

Publikationen


Götzen, Carina; Lorentz, Thomas: "Die Kunst der Risikomodellierung: Die Bedeutung von aktuariellen Modellen und Datenexzellenz in der Versicherungswirtschaft".
in: Versicherungswirtschaft 5/2024, 1. Mai 2024.


Götzen, Carina; Meyerthole, Dr. Andreas; Shyian, Maxym: "Systemische Risiken: Nicht berechenbar, aber beherrschbar?".
in: VersicherungsPraxis 7/8/2022, 15. August 2022.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)


Beiderhase, Marion; Götzen, Carina: "Verkalkulieren fast ausgeschlossen".
in: Versicherungswirtschaft 02/2021, 1. Februar 2021.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)


Götzen, Carina: "Mit jeder Preisanpassung ändert sich die Positionierung gegenüber dem Wettbewerb". 
in: VWheute, 14. Juli 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)


Götzen, Carina: Personenschadenregulierung: Reform statt Revolution.
in: VWheute, 28. September 2017.


Datenmanagement

Datenqualität erhöhen

Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) unterstützt Versicherungsunternehmen bei der Validierung ihrer Daten und dem Aufbau einer Analysedatenbank, wie sie für Aktuar:innen erforderlich ist, sei es für das Pricing oder für die Erstellung von Bestands- und Risikoprofilen für die Rückversicherung. Nur mit einer sauberen Datenbasis lassen sich exakte Aussagen zum Geschäft treffen und erfolgreiche Strategien entwickeln.

Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) wendet dabei modernste Verfahren an. Im Einsatz ist neben Standard-Anwendungen wie SAS auch die selbst entwickelte Spezialsoftware ARIANE. ARIANE ist eine Lösung zur Datenverwaltung, -validierung und Kalkulation, mit der selbst ein umfangreicher Datenhaushalt wie der in den Datenpools performant bearbeitet werden kann.

Außerdem ist es möglich, die im Rahmen der Datenpools entwickelte Analyzer-Technologie zu nutzen und auf im Grunde beliebige Datenbestände anzuwenden. Der Vorteil dieser auf der Erzeugung strukturierter Daten-Cubes basierenden Technologie ist, dass Auswertungen ohne Statistik- oder Programmierkenntnisse schnell und einfach erzeugt werden und der Output tabellarisch und grafisch aufbereitet in der bekannten Excel-Umgebung integriert wird.

Ihre Ansprechpartner:

Paul Schankweiler arbeitet als leitender aktuarieller Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Er ist Bachelor of Science für Volkswirtschaftslehre. In seiner Abschlussarbeit hat er "Die Wirkung demokratischer Wahlen auf das Verhalten und die Leistungen von Entscheidungsträgern" untersucht. Er ist vom Fraunhofer-Institut "zertifizierter Data Scientist Specialized in Data Management". Bei MSK koordiniert Schankweiler das Datenmanagement in den Datenpools.

Yannick Sulz arbeitet als aktuarieller Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Er hat sein Studium der Mathematik und Sportwissenschaften an der Albert-Ludwigs Universität in Freiburg mit dem ersten Staatsexamen abgeschlossen. Seine Abschlussarbeit trägt den Titel „Minimalflächentheorie: Das Bernsteinproblem“. Sein Schwerpunkt bei MSK liegt auf den Datenpools.

Big Data

Nicht nur Daten sammeln, sondern Daten nutzen

Über 300 Millionen Datensätze, mehrere hundert GB an Bestands- und Schadendaten, Server voller Kfz-Telematikdaten: Da verliert mancher schnell den Überblick! Durch die enormen Datenaufkommen in den von Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) betriebenen Datenpools war die frühzeitige Beschäftigung mit Chancen und Herausforderungen rund um Big Data unumgänglich.

So verfügt Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) nun über eine langjährige Erfahrung darin, aktuelle Forschung zu verschiedensten statistischen Themen in Modelle umzusetzen, die konkrete Mehrwerte generieren. Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) nutzt beispielsweise verschiedene Methoden zur Dimensionsreduktion, unter anderem die Principal Component Analysis, um Kfz-Fahrdaten besser bewerten zu können.

In den Datenpools wird die Datenqualität beispielsweise durch Imputation erhöht: Mithilfe von neuronalen Netzen und Deep Learning gelingt es hier, fehlende Daten zum Gebäudealter aus anderen vorhandenen Merkmalen zu prognostizieren.

Außerdem ist es möglich, die im Rahmen der Datenpools entwickelte Analyzer-Technologie zu nutzen und auf im Grunde beliebige Datenbestände anzuwenden. Der Vorteil dieser auf der Erzeugung strukturierter Daten-Cubes basierenden Technologie ist, dass Auswertungen ohne Statistik- oder Programmierkenntnisse schnell und einfach erzeugt werden und der Output tabellarisch und grafisch aufbereitet in der bekannten Excel-Umgebung integriert wird.

Ihre Ansprechpartner:

Paul Schankweiler arbeitet als leitender aktuarieller Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Er ist Bachelor of Science für Volkswirtschaftslehre. In seiner Abschlussarbeit hat er "Die Wirkung demokratischer Wahlen auf das Verhalten und die Leistungen von Entscheidungsträgern" untersucht. Er ist vom Fraunhofer-Institut "zertifizierter Data Scientist Specialized in Data Management". Bei MSK koordiniert Schankweiler das Datenmanagement in den Datenpools.

Thomas Lorentz arbeitet als leitender Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Der Aktuar (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik mit Vertiefungsrichtung Aktuarwissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie. Seine Diplomarbeit behandelt "Wohlbalancierte Lévy-getriebene Ornstein-Uhlenbeck-Prozesse und ihre Anwendungen in der Finanzmathematik". Bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) ist er verantwortlich für den Cyber- und den Rechtsschutz-Datenpool. Außerdem begleitet er Mandanten bei bilateralen Projekten in den Bereichen Produktentwicklung, Tarifierung und Profitabilisierung in sämtlichen Kompositsparten.

Schwerpunkte:
Cyber

Publikationen

Götzen, Carina; Lorentz, Thomas: "Die Kunst der Risikomodellierung: Die Bedeutung von aktuariellen Modellen und Datenexzellenz in der Versicherungswirtschaft".
in: Versicherungswirtschaft 5/2024, 1. Mai 2024.


Thomas Budzyn, Dr. Dieter Kiesenbauer, Dr. Olaf Kruse, Andreas Löffler, Bartek Maciaga, Prof. Dr. Fabian Transchel und Dr. Wiltrud Weidner: Ergebnisbericht der Ausschüsse Schadenversicherung und Actuarial Data Science Telematik in der Kfz-Versicherung – Status quo.
Ausschuss Schadenversicherung unter Einbezug der AG Daten/Datenschutz sowie der AG Statistische Methoden des
Ausschusses Actuarial Data Science der Deutschen Aktuarvereinigung e. V., 17. Juni 2021.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)


Budzyn, Thomas; Meyerthole, Dr. Andreas; Segger, Dr. Stefan: "Besser eine kleine als keine Lösung".
in: Versicherungswirtschaft 03/2021, 1. März 2021.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)


Budzyn, Thomas: In Beständen denken, nicht in Einzelfällen!
in: Versicherungswirtschaft-heute, 27. April 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)