Tarifierung

 

Profitabilität, Marktfähigkeit und Innovation – Anforderungen an einen Tarif, die sich gegenseitig ausschließen? Ein modernes Pricing geht weit über die Ermittlung des angemessenen Preises hinaus. Die Tarifierung von Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) ist auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten und vereinbart die Interessen aller Adressaten. Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) unterstützt Sie in allen Fragen der Tarifierung und Produktentwicklung.

Die Kalkulation von Versicherungsprodukten ist eine Kernkompetenz von Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Kunden werden von der ersten Produktidee bis hin zur EDV-technischen Umsetzung begleitet – sowohl für Produkte des Privatkundengeschäfts als auch für das gewerbliche und industrielle Segment. Dabei steht zunächst das gemeinsame Verständnis der Zielrichtung des neuen Tarifs im Fokus. Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) verfügt über breite Marktkenntnisse in zahlreichen Tarifkalkulationen und unterstützt Sie bei der Bewertung des Produktkonzeptes. Dabei wird gemeinsam eine passgenaue, risikoadäquate Tarifkalkulation entwickelt. Bei den eingesetzten aktuariellen Methoden steht die gesamte Palette der Predicitive Analytics zur Verfügung. Neben den klassischen Verfahren – wie Verallgemeinerten Linearen Modellen – können moderne Machine-Learning-Methoden verwendet werden. Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) steht Ihnen als fachkundiger Sparringspartner zur Seite. Von langjährigen Marktkenntnissen profitieren beispielsweise auch Start-ups. Das hochqualifizierte Beraterteam verfügt über Erfahrungen in sämtlichen Sparten, die nach Art der Schadenversicherung – einschließlich Krankenzusatzprodukte – kalkuliert werden.

Kalkulation Privat

Stark ausdifferenzierte Tarife haben in vielen Sparten des Privatkundensegments bereits eine lange Tradition. Die Kalkulation risikoadäquater Tarife gehört zu den Kernkompetenzen von Meyerthole Siems Kohlruss (MSK).
Wer im umkämpften Marktumfeld dauerhaft wettbewerbsfähig bleiben möchte, muss seine Tarife stetig weiterentwickeln. Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) unterstützt Sie durch innovative, aktuariell fundierte Ansätze.

Gemeinsam mit den Kunden werden dabei passgenaue Tarife mit dem Ziel entwickelt, ein Gleichgewicht zwischen Produktkomplexität und ausreichender Risikodifferenzierung zu erreichen. Durch eine geeignete Merkmalsauswahl und -gruppierung lassen sich auch in umkämpften Sparten besonders profitable Segmente identifizieren. Die genaue Kenntnis der eigenen Risiken und des Wettbewerbsumfelds ist der Schlüssel für die Vermeidung von Negativselektion im eigenen Bestand.

Nicht immer ist die eigene Datenbasis groß genug, um statistisch signifikante Aussagen zu treffen. In einem solchen Fall werden Marktmodelle mit den individuellen Modellen mittels geeigneter Credibility-Verfahren kombiniert. Passgenaue Produkte werden von Kunden und Vertriebspartnern gleichermaßen geschätzt. Die Tarifierung kann beliebig granular erfolgen. Auch eine Risikoeinschätzung und Preisfindung für einzelne Leistungseinschlüsse wurde bereits mehrfach durchgeführt.

Ihre Ansprechpartner*innen:

Carina Götzen arbeitet als leitende Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss. Die Aktuarin (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Duisburg-Essen. Der Titel ihrer Diplomarbeit lautet "Abhängigkeitsmodellierung mit Copulas: theoretische Grundlagen und Anwendungsbeispiel aus der Kraftfahrt-Versicherung". Götzen ist Projektleiterin des Datenpools für Österreich. Weitere Schwerpunkte liegen auf Tarifierung und Naturkatastrophen.

Publikationen


Beiderhase, Marion; Götzen, Carina: "Verkalkulieren fast ausgeschlossen".
in: Versicherungswirtschaft 02/2021, 1. Februar 2021.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)


Götzen, Carina: "Mit jeder Preisanpassung ändert sich die Positionierung gegenüber dem Wettbewerb". 
in: VWheute, 14. Juli 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)


Götzen, Carina: Personenschadenregulierung: Reform statt Revolution.
in: VWheute, 28. September 2017.


Thomas Budzyn arbeitet als leitender Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Der Aktuar (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik mit Vertiefungsrichtung Aktuarwissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie. Seine Diplomarbeit behandelt "Wohlbalancierte Lévy-getriebene Ornstein-Uhlenbeck-Prozesse und ihre Anwendungen in der Finanzmathematik". Bei MSK ist er verantwortlich für den Cyber- und den Rechtsschutz-Datenpool.

Schwerpunkte:
Cyber

Publikationen


Budzyn, Thomas; Meyerthole, Dr. Andreas; Segger, Dr. Stefan: "Besser eine kleine als keine Lösung".
in: Versicherungswirtschaft 03/2021, 1. März 2021.
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Budzyn, Thomas: In Beständen denken, nicht in Einzelfällen!
in: Versicherungswirtschaft-heute, 27. April 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Quotierung Gewerbe

Im Privatkundengeschäft ist die differenzierte Tarifkalkulation Standard. Im Bereich der gewerblichen Versicherung für KMU ist dies ungleich schwieriger, jedoch aus Risikosicht dringend zu empfehlen.

Bei der Vielzahl verschiedener Arten von Betrieben ist die Ableitung von gefahrenspezifischen statistischen Aussagen für jede einzelne dieser Betriebsarten – auch bei einem großen Bestand – eine Herausforderung.

Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) hat bereits mehrere Gesellschaften bei der Entwicklung und Kalkulation risikoadäquater Tarife in der gewerblichen Versicherung erfolgreich unterstützt.

Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) bringt in jeden Schritt Erfahrung aus der Tarifkalkulation ein und diskutiert mit Ihnen die Vorzüge denkbarer Alternativen. Dabei wird stets die Balance zwischen der Einfachheit des Tarifes und möglichst großer Risikodifferenzierung im Auge behalten. Unter Berücksichtigung der Kundenwünsche und der technischen Möglichkeiten wird eine Unterstützung geboten, die etwa die Auswahl der Risikomerkmale sowie die Herleitung geeigneter homogener Gruppen von Betriebsarten für eine risikoadäquate Bewertung umfasst. Neben den Hauptgefahren werden weitere Einschlüsse wie z.B. Glas, Elektronik und die EC-Gefahren bewertet.

Die fertig kalkulierten Tarife können in der selbstentwickelten Software GeQuo einfach abgebildet werden.

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Ihre Ansprechpartner*innen:

Nico Liebig arbeitet als aktuarieller Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Sein Studium der Wirtschaftsmathematik an der Hochschule Zittau/Görlitz hat Liebig erfolgreich abgeschlossen. Seine Diplomarbeit trägt den Titel "Entwicklung eines Tarifmodells in der verbundenen Wohngebäudeversicherung mit Hilfe verallgemeinerter linearer Modelle". Seine Schwerpunkte bei MSK sind Datenpools, Tarifierung und Naturgefahren.

Carina Götzen arbeitet als leitende Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss. Die Aktuarin (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Duisburg-Essen. Der Titel ihrer Diplomarbeit lautet "Abhängigkeitsmodellierung mit Copulas: theoretische Grundlagen und Anwendungsbeispiel aus der Kraftfahrt-Versicherung". Götzen ist Projektleiterin des Datenpools für Österreich. Weitere Schwerpunkte liegen auf Tarifierung und Naturkatastrophen.

Publikationen


Beiderhase, Marion; Götzen, Carina: "Verkalkulieren fast ausgeschlossen".
in: Versicherungswirtschaft 02/2021, 1. Februar 2021.
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Götzen, Carina: "Mit jeder Preisanpassung ändert sich die Positionierung gegenüber dem Wettbewerb". 
in: VWheute, 14. Juli 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Götzen, Carina: Personenschadenregulierung: Reform statt Revolution.
in: VWheute, 28. September 2017.


Quotierung Industrie

Industrie-Risiken sind komplex und heterogener als Risiken aus privaten oder gewerblichen Segmenten. Aus diesem Grund erfolgt ihre Bewertung häufig auf Einzelrisikoebene. Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) hat in verschiedenen Projekten erfolgreich die Individualtarifierung mit den bewährten aktuariellen Methoden aus der privaten und gewerblichen Versicherung kombiniert. Insbesondere wenn keine lange Schadenhistorie verfügbar ist, können wertvolle Erkenntnisse aus vergleichbaren Risiken abgeleitet werden. Voraussetzung hierfür sind geeignete Vergleichsgruppen. Dabei werden Sie bei der Definition dieser homogenen Segmente unterstützt. Für die Prämienfindung werden beide Welten mit Hilfe eines Credibility-Ansatzes zusammengeführt. Ist die Schadenhistorie des einzelnen Risikos aussagekräftig genug, kann die individuelle Bewertung mittels Burning Cost oder Simulationsverfahren mit einem höheren Gewicht einfließen. Umgekehrt kann auch für Risiken, zu denen kaum historische Informationen vorliegen, mit Hilfe von Verallgemeinerten Linearen Modellen oder anderen Exposure-basierten Verfahren eine valide Prämie gefunden werden.

Ihre Ansprechpartner*innen:

Tommy Berg ist bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) als leitender Berater tätig. Er ist Aktuar (DAV). Berg studierte Technomathematik mit Schwerpunkt angewandte Mathematik an der Fachhochschule Aachen mit dem Abschluss Master of Science. Der Titel seiner Masterarbeit lautet "Performance-Analyse und -Optimierung paralleler Eigenwertlöser auf Blue Gene-Architekturen". Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Solvency II und Rückversicherung.

Publikationen


Berg, Tommy; Lauterbach, Dr. Dominic; Shyian, Maxym; Andre Meyer: "Die Auswirkungen der Stresstests ganzheitlich bewerten".
in: Zeitschrift für Versicherungswesen 21/2020, 1. November 2020.
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Berg, Tommy; Meyerthole, Dr. Andreas; Shyian, Maxym: Industrieversicherung – Ohne Analytik geht es nicht.
in: VersicherungsPraxis 2/2020 (Erstveröffentlichung ebd.), 1. Februar 2020.
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Berg, Tommy; Meyerthole, Dr. Andreas: Regeln verschärft: Keine Rückversicherung ohne Risikotransfer!
in: Zeitschrift für Versicherungswesen 21/2019, 1. November 2019.
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Berg, Tommy; Schmiedt, Bettina: Die Gretchenfrage der Rückversicherung.
in: Zeitschrift für Versicherungswesen 21/2018, 1. November 2018.
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Meyerthole, Dr. Andreas; Berg, Tommy: Alles beim Alten? Rückversicherung nach dem 1. Januar 2016.
in: Zeitschrift für Versicherungswesen 21/2015, 1. November 2015.
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Carina Götzen arbeitet als leitende Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss. Die Aktuarin (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Duisburg-Essen. Der Titel ihrer Diplomarbeit lautet "Abhängigkeitsmodellierung mit Copulas: theoretische Grundlagen und Anwendungsbeispiel aus der Kraftfahrt-Versicherung". Götzen ist Projektleiterin des Datenpools für Österreich. Weitere Schwerpunkte liegen auf Tarifierung und Naturkatastrophen.

Publikationen


Beiderhase, Marion; Götzen, Carina: "Verkalkulieren fast ausgeschlossen".
in: Versicherungswirtschaft 02/2021, 1. Februar 2021.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)


Götzen, Carina: "Mit jeder Preisanpassung ändert sich die Positionierung gegenüber dem Wettbewerb". 
in: VWheute, 14. Juli 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Götzen, Carina: Personenschadenregulierung: Reform statt Revolution.
in: VWheute, 28. September 2017.


Cyber

Die E+S Rückversicherung AG hat in Zusammenarbeit mit Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) einen Cyber-Tarif für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt, der einen wichtigen Baustein des Serviceangebots der E+S Rück für ihre Kunden darstellt. Von Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) wurden nach intensiver Recherche aktuarielle Kalkulationsgrundlagen für diesen Tarif – in Form von Schadenbedarfsschätzungen für eine Vielzahl einzelner Leistungskomponenten – und eine Dokumentation, die den Anforderungen an das Risikomanagement genügt, erstellt. Aufgrund seiner modularen Struktur kann so in enger Abstimmung mit dem Erstversicherer ein Cyber-Tarif entwickelt werden, der die vielfältigen und individuellen Bedürfnisse der Versicherer wie z.B. Zielkundensegmente berücksichtigt. Darüber hinaus wird bei Bedarf ein Dienstleisternetzwerk zur Risikoprüfung, Risikosensibilisierung, Schadenbearbeitung und Forensik bereitgestellt.

Ihre Ansprechpartner:

Thomas Budzyn arbeitet als leitender Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Der Aktuar (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik mit Vertiefungsrichtung Aktuarwissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie. Seine Diplomarbeit behandelt "Wohlbalancierte Lévy-getriebene Ornstein-Uhlenbeck-Prozesse und ihre Anwendungen in der Finanzmathematik". Bei MSK ist er verantwortlich für den Cyber- und den Rechtsschutz-Datenpool.

Schwerpunkte:
Cyber

Publikationen


Budzyn, Thomas; Meyerthole, Dr. Andreas; Segger, Dr. Stefan: "Besser eine kleine als keine Lösung".
in: Versicherungswirtschaft 03/2021, 1. März 2021.
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Budzyn, Thomas: In Beständen denken, nicht in Einzelfällen!
in: Versicherungswirtschaft-heute, 27. April 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Michael Behnes ist aktuarieller Berater bei Meyerthole Siems Kohlruss. Seinen Masterstudiengang in Mathematik mit Nebenfach Informatik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hat er erfolgreich abgeschlossen. Der Titel seiner Abschlussarbeit lautet "Performance von Anlagestrategien bei Fondsgebundenen Versicherungen". Behnes Schwerpunkte bei MSK liegen auf Datenpools und Tarifierung, insbesondere Risikomodellierung und Zonierung.

Telematik

Aufbauend auf der langjährigen Erfahrung in der Tarifierung von Kraftfahrt-Tarifen unterstützt Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) Sie auch bei der Entwicklung eines Telematik-Tarifs. Nicht nur die Art der Daten, auch das Datenvolumen übersteigt jenes der klassischen versicherungstechnischen Fragestellungen. Jedes Telematik-Projekt beginnt mit der Big-Data-Herausforderung, die erhobenen Fahrdaten wie z.B. GPS-Positionen und Beschleunigungsdaten auswertbar zu machen. Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) befasst sich seit mehreren Jahren mit dem Thema Telematik in der Kraftfahrtversicherung und verfügt über eine breite Expertise im Umgang mit Telematik-Daten und kann für Sie einen unternehmensindividuellen Scoring-Algorithmus ermitteln. Diese Empfehlung hinsichtlich der Bestandteile des Scoring-Algorithmus und deren Bewertung stützt sich auf erste Schadenerfahrungen kombiniert mit weiteren recherchierten Informationen, z.B. Unfallstatistiken. Mit zunehmender Schadenhistorie werden diese Annahmen kontinuierlich nachgeschärft. Diese Bewertung des Fahrverhaltens in Form des Scores fließt als zusätzliches Merkmal zu den klassischen Kraftfahrt-Tarifmerkmalen in das Telematik-Tarifmodell ein. Dabei werden die komplexen Zusammenhänge zwischen klassischen K-Tarifmerkmalen wie der Schadenfreiheitsstufe oder der Typklasse und dem Fahrverhalten angemessen quantifiziert. Die innovativen Ansätze wurden bereits mit dem SCOR-Preis für Aktuarwissenschaften prämiert.

Ihre Ansprechpartner*innen:

Carina Götzen arbeitet als leitende Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss. Die Aktuarin (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Duisburg-Essen. Der Titel ihrer Diplomarbeit lautet "Abhängigkeitsmodellierung mit Copulas: theoretische Grundlagen und Anwendungsbeispiel aus der Kraftfahrt-Versicherung". Götzen ist Projektleiterin des Datenpools für Österreich. Weitere Schwerpunkte liegen auf Tarifierung und Naturkatastrophen.

Publikationen


Beiderhase, Marion; Götzen, Carina: "Verkalkulieren fast ausgeschlossen".
in: Versicherungswirtschaft 02/2021, 1. Februar 2021.
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Götzen, Carina: "Mit jeder Preisanpassung ändert sich die Positionierung gegenüber dem Wettbewerb". 
in: VWheute, 14. Juli 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Götzen, Carina: Personenschadenregulierung: Reform statt Revolution.
in: VWheute, 28. September 2017.


Dennis Heinig ist aktuarieller Berater bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Heinig hat an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ein Bachelor-Studium der Mathematik mit Nebenfach VWL absolviert sowie einen Master-Studiengang in Mathematik erfolgreich abgeschlossen. In seiner Bachelorarbeit beschäftigte er sich mit dem Banach-Tarski-Paradoxon. Das Thema der Masterarbeit lautet „Exotic C*-algebras of automorphism groups of trees“. Heinigs Schwerpunkt bei MSK liegt auf Datenpools und Pricing.

Wettbewerbsorientierte Preisanpassung

„Ertragreich wachsen“: Wer kennt sie nicht, die Vorgaben des Topmanagements? Sie fordern möglichst hohes Wachstum und zugleich ein profitables Geschäft. Doch wie kann die richtige Balance zwischen Wachstum und Ertrag gefunden werden?
Wer sich allein auf Wachstum fokussiert, muss nicht viel Energie auf die Ausgestaltung des Pricings investieren. Es würde reichen, für möglichst viele Risiken preislich attraktiv zu sein. Von diesem Vorgehen wäre allerdings dringend abzuraten, da die Auswirkungen auf den Ertrag ignoriert werden. Wichtig ist vielmehr ein Gleichgewicht: Gesucht ist ein Ansatz, der für möglichst viele Risiken preislich attraktiv sein kann und gleichzeitig gewährleistet, dass mit dem gezeichneten Geschäft Ertrag erzielt wird.

Im Zielbild findet eine Quersubventionierung zwischen einzelnen Tarifzellen statt. Die Anzahl an möglichen Preiskombinationen ist nahezu grenzenlos, da alle Tarifzellen simultan optimiert werden müssen.

Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) hat ein intelligentes Lösungsverfahren entwickelt, das lediglich die effizienten Möglichkeiten berechnet – „effizient“ in dem Sinne, dass es keine anderen Tarifmodelle gibt, mit der sich ein höheres Beitragsvolumen und gleichzeitig ein höherer Ertrag erzielen ließe. Dieses Optimum wird als „effizienter Rand aller Möglichkeiten“ bezeichnet. Die Technik ist flexibel: Der Preis ist nicht der einzige Treiber, auch Preis-Leistungs-Überlegungen können abgebildet werden. Es lassen sich die Beitrags-Ertrags-Kombination aussuchen, die den Forderungen des Managements entsprechen. Die Möglichkeiten, an der Preisschraube zu drehen, sind nahezu grenzenlos. Zunehmend werden im Markt auch dynamische Preismodelle eingesetzt, die ein sofortiges Reagieren auf veränderte Wettbewerbsgegebenheiten ermöglichen. Der innovative Dynamic-Pricing-Ansatz des Actuarial Data Science eröffnet diese Horizonte.

Ihre Ansprechpartner*innen:

Carina Götzen arbeitet als leitende Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss. Die Aktuarin (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Duisburg-Essen. Der Titel ihrer Diplomarbeit lautet "Abhängigkeitsmodellierung mit Copulas: theoretische Grundlagen und Anwendungsbeispiel aus der Kraftfahrt-Versicherung". Götzen ist Projektleiterin des Datenpools für Österreich. Weitere Schwerpunkte liegen auf Tarifierung und Naturkatastrophen.

Publikationen


Beiderhase, Marion; Götzen, Carina: "Verkalkulieren fast ausgeschlossen".
in: Versicherungswirtschaft 02/2021, 1. Februar 2021.
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Götzen, Carina: "Mit jeder Preisanpassung ändert sich die Positionierung gegenüber dem Wettbewerb". 
in: VWheute, 14. Juli 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Götzen, Carina: Personenschadenregulierung: Reform statt Revolution.
in: VWheute, 28. September 2017.


Thomas Budzyn arbeitet als leitender Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Der Aktuar (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik mit Vertiefungsrichtung Aktuarwissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie. Seine Diplomarbeit behandelt "Wohlbalancierte Lévy-getriebene Ornstein-Uhlenbeck-Prozesse und ihre Anwendungen in der Finanzmathematik". Bei MSK ist er verantwortlich für den Cyber- und den Rechtsschutz-Datenpool.

Schwerpunkte:
Cyber

Publikationen


Budzyn, Thomas; Meyerthole, Dr. Andreas; Segger, Dr. Stefan: "Besser eine kleine als keine Lösung".
in: Versicherungswirtschaft 03/2021, 1. März 2021.
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Budzyn, Thomas: In Beständen denken, nicht in Einzelfällen!
in: Versicherungswirtschaft-heute, 27. April 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Profitabilisierung

Ebenso wichtig wie ein aktuariell fundierter Tarif für das Neugeschäft ist die Arbeit am bestehenden Bestand. Schließlich macht dieser den Großteil des Geschäfts aus.

Bestandsfestigkeit spielt in gesättigten Märkten eine zentrale Rolle.

Mittels Risikomodellen lässt sich die Profitabilität auf Einzelrisikoebene vorhersagen. Unprofitable Risiken können schnell identifiziert werden und durch gezielte Sanierungsmaßnahmen lässt sich deren Profitabilität verbessern. Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) hat einen effizienten Sanierungsalgorithmus entwickelt, der die optimale Sanierungsmaßnahme individuell für jedes Risiko so ermittelt, so dass die für Ihr Unternehmen optimale Balance zwischen Beitragsveränderung und Ertragsverbesserung erzielt werden kann (Stichwort „Effizienter Rand“). Ein weiterer Vorteil der Methode ist, dass der Algorithmus so gesteuert werden kann, dass möglichst wenige Risiken angepasst werden müssen, um diese Zielvorgaben zu erreichen. Dabei werden Stornovorhersagen ebenso adäquat berücksichtigt wie die Gesamtkunden-Beziehung oder die individuelle Schadenhistorie. Nicht zuletzt erreicht man auf diese Weise eine höhere Akzeptanz beim Vertriebspartner als mit flächendeckenden pauschalen Beitragserhöhungen.

Ihre Ansprechpartner*innen:

Carina Götzen arbeitet als leitende Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss. Die Aktuarin (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Duisburg-Essen. Der Titel ihrer Diplomarbeit lautet "Abhängigkeitsmodellierung mit Copulas: theoretische Grundlagen und Anwendungsbeispiel aus der Kraftfahrt-Versicherung". Götzen ist Projektleiterin des Datenpools für Österreich. Weitere Schwerpunkte liegen auf Tarifierung und Naturkatastrophen.

Publikationen


Beiderhase, Marion; Götzen, Carina: "Verkalkulieren fast ausgeschlossen".
in: Versicherungswirtschaft 02/2021, 1. Februar 2021.
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Götzen, Carina: "Mit jeder Preisanpassung ändert sich die Positionierung gegenüber dem Wettbewerb". 
in: VWheute, 14. Juli 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Götzen, Carina: Personenschadenregulierung: Reform statt Revolution.
in: VWheute, 28. September 2017.


Thomas Budzyn arbeitet als leitender Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Der Aktuar (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik mit Vertiefungsrichtung Aktuarwissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie. Seine Diplomarbeit behandelt "Wohlbalancierte Lévy-getriebene Ornstein-Uhlenbeck-Prozesse und ihre Anwendungen in der Finanzmathematik". Bei MSK ist er verantwortlich für den Cyber- und den Rechtsschutz-Datenpool.

Schwerpunkte:
Cyber

Publikationen


Budzyn, Thomas; Meyerthole, Dr. Andreas; Segger, Dr. Stefan: "Besser eine kleine als keine Lösung".
in: Versicherungswirtschaft 03/2021, 1. März 2021.
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Budzyn, Thomas: In Beständen denken, nicht in Einzelfällen!
in: Versicherungswirtschaft-heute, 27. April 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Zonierung

In vielen Sparten ist eine tarifliche, regionale Differenzierung der Risiken noch kein Marktstandard, auch wenn die Erkenntnis über die Vorteile nicht neu ist. Eine gute Zonierung bietet mehr als nur eine visuelle Darstellung regionalen Schadenverhaltens. Als wichtiger Bestandteil eines Risiko- oder Tarifmodells hat es sich Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) zur Aufgabe gemacht, einen Zonierungsalgorithmus zu entwickeln, der die Regionalisierung eines Risikos optimiert. Dieser Ansatz wurde 2016 mit dem SCOR-Preis für Aktuarwissenschaften ausgezeichnet.

Obwohl eine fundierte Regionalisierung immer eine sehr hohe Datendichte voraussetzt, ist es mit Hilfe der Delaunay-Triangulation möglich, PLZ-Gebiete als Differenzierungsebene zu wählen, sodass eine noch granularere Differenzierung möglich ist, als es zum Beispiel in sämtlichen Kraftfahrtsparten üblich ist. Der von Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) entwickelte Algorithmus sorgt dabei durch die Steuerungsmöglichkeit verschiedener Parameter stets für ein statistisch aussagekräftiges Modell. Somit ist es möglich, auch für Sparten wie Rechtsschutz oder gewerbliche Haftpflicht in verschiedenen Segmenten eigene Regionalisierungen zu erstellen.

Insbesondere wenn andere Marktteilnehmer beginnen, im Tarif regional zu differenzieren, müssen Versicherer nachziehen, um eine potenzielle Antiselektion zu vermeiden.

Als zusätzliche Leistung bietet Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) an, eine Zonierung zu ermitteln, welche individuell auf den eigenen Tarif abgestimmt ist. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Zonierung nicht die Einflüsse anderer Tarifmerkmale abbildet, sondern zusätzliches Differenzierungspotenzial ausschöpft.

Ihre Ansprechpartner*innen:

Michael Behnes ist aktuarieller Berater bei Meyerthole Siems Kohlruss. Seinen Masterstudiengang in Mathematik mit Nebenfach Informatik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hat er erfolgreich abgeschlossen. Der Titel seiner Abschlussarbeit lautet "Performance von Anlagestrategien bei Fondsgebundenen Versicherungen". Behnes Schwerpunkte bei MSK liegen auf Datenpools und Tarifierung, insbesondere Risikomodellierung und Zonierung.

Verena Brökelmann arbeitet als aktuarielle Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Mathematik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erworben sowie einen Master-Abschluss in Mathematik an der RWTH Aachen. Das Thema ihrer Masterarbeit ist „Zero-Inflated Poisson Regression for High-dimensional Data“. Der Schwerpunkt von Verena Brökelmann bei MSK liegt auf Datenpools.

Tarif Audit

Die Neukalkulation eines Tarifes oder Risikomodells ist ein aufwendiger Prozess. Manchmal ist auch ein schnelles und effizientes Facelifting des bestehenden Tarifes die Lösung der Wahl. Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) identifiziert in einem Tarifaudit die wichtigsten Stellschrauben zur Optimierung Ihres Pricings. Dabei prüfen wir, ob alle risikodifferenzierenden Merkmale enthalten sind und die ermittelten Zu- und Abschläge nachvollziehbar sowie risikotechnisch gerechtfertigt sind. Wir analysieren, ob Ihre Prämien auskömmlich kalkuliert sind und Ihre Bestände marktkonform verteilt sind. Unprofitable Segmente lassen sich schnell identifizieren und durch kleine Anpassungen der Tarifparameter korrigieren. Wir untersuchen auch, ob die Bestandszusammensetzung zur Zeichnungspolitik passt oder ob Anzeichen für eine Negativselektion vorliegen. Sie haben einen neuen Tarif kalkuliert, der eine letzte Qualitätssicherung durchlaufen soll? Auch hier unterstützt Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) Sie im Rahmen eines Tarifaudits. Gerne wird auch Ihr gesamter Tarifierungsprozess aus aktuarieller Sicht auditiert – wobei bewertet wird, ob Daten, Dokumente, Methoden konsistent und nachvollziehbar sind und versicherungsmathematischen Grundsätzen genügen.

Ihre Ansprechpartner*innen:

Jörg Vogelsang ist Diplom-Statistiker und Aktuar (DAV). Er ist Prokurist und leitender Berater bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Zuvor war er bei der Direct Line Versicherung als Abteilungsleiter Tarifierung und Produktentwicklung und beim Deutschen Herold im Bereich K-Mathematik tätig. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind Solvency II, Tarifkalkulation und Produktentwicklung.

Publikationen


Pohl, Stefan; Siems, Onnen; Vogelsang, Jörg: Kfz-Versicherung: Ist eine Trennung der Vertragslaufzeit von der Kalenderzeit ratsam?
in: Versicherungswirtschaft 1/2008, 1. Januar 2008.
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Carina Götzen arbeitet als leitende Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss. Die Aktuarin (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Duisburg-Essen. Der Titel ihrer Diplomarbeit lautet "Abhängigkeitsmodellierung mit Copulas: theoretische Grundlagen und Anwendungsbeispiel aus der Kraftfahrt-Versicherung". Götzen ist Projektleiterin des Datenpools für Österreich. Weitere Schwerpunkte liegen auf Tarifierung und Naturkatastrophen.

Publikationen


Beiderhase, Marion; Götzen, Carina: "Verkalkulieren fast ausgeschlossen".
in: Versicherungswirtschaft 02/2021, 1. Februar 2021.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)


Götzen, Carina: "Mit jeder Preisanpassung ändert sich die Positionierung gegenüber dem Wettbewerb". 
in: VWheute, 14. Juli 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)


Götzen, Carina: Personenschadenregulierung: Reform statt Revolution.
in: VWheute, 28. September 2017.


Beitragsanpassung

In Versicherungsverträgen der SHUK-Sparten ist meist eine einjährige Vertragslaufzeit vereinbart. Diese verlängert sich um ein weiteres Jahr, sofern keine der Parteien aktiv kündigt.

Besonders in der Sparte Verbundene Wohngebäudeversicherung steigen die Schadenaufwendungen seit Jahrzehnten kontinuierlich an. Die Anpassung anhand des Gleitenden Neuwertfaktors hat sich oftmals als unzureichend herausgestellt. Somit ist das zu Vertragsbeginn gültige Äquivalenzprinzip von Prämie und Schaden bei vielen Bestandskunden nicht mehr gegeben.

Im Neugeschäft kann der Versicherer dem steigenden Schadenaufwand durch eine Überarbeitung des aktuellen Tarifs begegnen. Im Bestand jedoch kann die vereinbarte Prämie in vielen Sparten nicht ohne weiteres geändert werden.

Eine in den Verträgen verankerte Beitragsanpassungsklausel berechtigt den Versicherer, in regelmäßigem Turnus das Prämienniveau an die Schadenentwicklung anzupassen. Oftmals wird ein externer Treuhänder in den Prozess eingebunden, um eine höchstmögliche Objektivität zu gewährleisten.

In den letzten Jahren hat Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) zahlreiche Unternehmen bei der Einführung oder Umsetzung von Beitragsanpassungsklauseln in den SHU-Sparten sowie der Rechtsschutzversicherung begleitet.

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Ihre Ansprechpartner:

Johannes Paschetag arbeitet als leitender aktuarieller Berater bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Der Aktuar (DAV) hat sein Studium der Mathematik mit Nebenfach Physik an der Universität zu Köln erfolgreich mit dem Diplom abgeschlossen. Seine Diplomarbeit trägt den Titel "Sequentielles Testen von Strukturbrüchen im Trend von multivariaten Erneuerungsprozessen". Seine Schwerpunkte bei MSK sind Funktionelle Invaliditätsversicherung und Treuhändertätigkeit.

Jörg Vogelsang ist Diplom-Statistiker und Aktuar (DAV). Er ist Prokurist und leitender Berater bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Zuvor war er bei der Direct Line Versicherung als Abteilungsleiter Tarifierung und Produktentwicklung und beim Deutschen Herold im Bereich K-Mathematik tätig. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind Solvency II, Tarifkalkulation und Produktentwicklung.

Publikationen


Pohl, Stefan; Siems, Onnen; Vogelsang, Jörg: Kfz-Versicherung: Ist eine Trennung der Vertragslaufzeit von der Kalenderzeit ratsam?
in: Versicherungswirtschaft 1/2008, 1. Januar 2008.
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Produktfreigabeverfahren

Versicherungsunternehmen müssen nach § 23 Abs. 1 VAG ein Verfahren für die interne Freigabe von neuen Versicherungsprodukten oder bei jeder wesentlichen Änderung eines bestehenden Versicherungsproduktes unterhalten (Produktfreigabeverfahren). Hierbei ist es notwendig, nicht nur die Zielgruppe zu bestimmen, sondern auch die damit verbundenen Risiken zu beleuchten und zu bewerten.

Im Rahmen des Produktfreigabeverfahrens werden die Aufgaben der Fachbereiche geleitet und dokumentiert. Eine Kernaufgabe kommt hier natürlich der Produktentwicklung und dem Aktuariat zu. Aber auch das Risikomanagement bzw. die URCF übernimmt mit der Prüfung der Wirkungsweise auf die Risikotragfähigkeit eine wichtige Rolle. Die Versicherungsmathematische Funktion gibt eine unabhängige Stellungnahme zur Zeichnungs- und Annahmepolitik ab. Dies schließt auch eine Betrachtung ein, welche Auswirkungen das neue Produkt auf die Rückversicherung hat. Gerade die gezielte Bündelung der verschiedenen Rollen macht das Produktfreigabeverfahren mit Blick auf das Risikomanagement effizient und wirksam.

Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung und Etablierung des Produktfreigabeverfahrens bzw. des Neue-Produkte-Prozesses sowie bei der Integration in den ORSA-Prozess, um gemäß Solvency II eine quantitative Abschätzung auf die Risikotragfähigkeit des Unternehmens zu erhalten.

Ihre Ansprechpartnerinnen:

Marion Beiderhase ist Diplom-Statistikerin und Aktuarin (DAV). Sie arbeitet als leitende Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Zuvor war sie bei der DEVK als Fachgebietsleiterin Risikomanagement tätig sowie bei der Generali Deutschland Holding im Unternehmenscontrolling. Ihr Schwerpunkt bei MSK ist Solvency II.

Publikationen


Beiderhase, Marion; Götzen, Carina: "Verkalkulieren fast ausgeschlossen".
in: Versicherungswirtschaft 02/2021, 2. Februar 2021.
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Beiderhase, Marion; Meyerthole, Dr. Andreas: Es droht Ungemach: Werthaltigkeit latenter Steuern.
in: Zeitschrift für Versicherungswesen 19/2019, 1. Oktober 2019.
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Carina Götzen arbeitet als leitende Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss. Die Aktuarin (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Duisburg-Essen. Der Titel ihrer Diplomarbeit lautet "Abhängigkeitsmodellierung mit Copulas: theoretische Grundlagen und Anwendungsbeispiel aus der Kraftfahrt-Versicherung". Götzen ist Projektleiterin des Datenpools für Österreich. Weitere Schwerpunkte liegen auf Tarifierung und Naturkatastrophen.

Publikationen


Beiderhase, Marion; Götzen, Carina: "Verkalkulieren fast ausgeschlossen".
in: Versicherungswirtschaft 02/2021, 1. Februar 2021.
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Götzen, Carina: "Mit jeder Preisanpassung ändert sich die Positionierung gegenüber dem Wettbewerb". 
in: VWheute, 14. Juli 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Götzen, Carina: Personenschadenregulierung: Reform statt Revolution.
in: VWheute, 28. September 2017.


Preiselastizität (Storno/Conversion)

Bei der Preisgestaltung ist die saubere aktuarielle Ermittlung des risikoadäquaten Preises alleine nicht ausreichend. Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) unterstützt Sie im hartumkämpften Marktumfeld bei der Herausforderung die optimale Preisstrategie zu finden, um profitable Kund*innen zu binden und zu gewinnen.

Im Neugeschäft orientiert sich der ideale Preis nicht zuletzt am Wettbewerb. Je besser der eigene Tarif gegenüber den anderen Marktteilnehmern positioniert ist, desto höher die Abschlusswahrscheinlichkeit. Dabei lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Unternehmensindividuelle Komponenten wie die Markenbekanntheit müssen bei der Modellierung der Conversion Rate ebenso berücksichtigt werden wie die unterschiedlichen Charakteristika der verschiedenen Vertriebskanäle.

Auch bei den Bestandskunden gilt es, die Preiselastizität zu analysieren. Bestandswirksame Anpassungen sollten stets so gestaltet sein, dass einmal gewonnene profitable Kund*innen keinen Anreiz erhalten, einen Wechsel des Versicherers in Betracht zu ziehen. Neben präzisen Vorhersagemodellen der einzelvertraglichen Profitabilität müssen daher Stornovorhersagen in einer ganzheitlichen Betrachtung berücksichtigt werden.

Für die Kalkulation unserer präzisen Vorhersagemodelle verwendet Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) den gesamten aktuariellen Methodenbaukasten, sowohl für die Modellierung der Conversion Rate als auch für die Modellierung der Stornowahrscheinlichkeit.

Ihre Ansprechpartner*innen:

Carina Götzen arbeitet als leitende Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss. Die Aktuarin (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Duisburg-Essen. Der Titel ihrer Diplomarbeit lautet "Abhängigkeitsmodellierung mit Copulas: theoretische Grundlagen und Anwendungsbeispiel aus der Kraftfahrt-Versicherung". Götzen ist Projektleiterin des Datenpools für Österreich. Weitere Schwerpunkte liegen auf Tarifierung und Naturkatastrophen.

Publikationen


Beiderhase, Marion; Götzen, Carina: "Verkalkulieren fast ausgeschlossen".
in: Versicherungswirtschaft 02/2021, 1. Februar 2021.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)


Götzen, Carina: "Mit jeder Preisanpassung ändert sich die Positionierung gegenüber dem Wettbewerb". 
in: VWheute, 14. Juli 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Götzen, Carina: Personenschadenregulierung: Reform statt Revolution.
in: VWheute, 28. September 2017.


Thomas Budzyn arbeitet als leitender Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Der Aktuar (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik mit Vertiefungsrichtung Aktuarwissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie. Seine Diplomarbeit behandelt "Wohlbalancierte Lévy-getriebene Ornstein-Uhlenbeck-Prozesse und ihre Anwendungen in der Finanzmathematik". Bei MSK ist er verantwortlich für den Cyber- und den Rechtsschutz-Datenpool.

Schwerpunkte:
Cyber

Publikationen


Budzyn, Thomas; Meyerthole, Dr. Andreas; Segger, Dr. Stefan: "Besser eine kleine als keine Lösung".
in: Versicherungswirtschaft 03/2021, 1. März 2021.
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Budzyn, Thomas: In Beständen denken, nicht in Einzelfällen!
in: Versicherungswirtschaft-heute, 27. April 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Data Science

Data Science ist ein Begriff, der häufig gemeinsam mit weiteren Schlagworten wie Big Data, Künstliche Intelligenz, Machine Learning, Neuronale Netze oder Digitalisierung genannt wird. Doch was versteckt sich dahinter? Werden diese Wunderwaffen der modernen Datenanalyse bald zu den Standardverfahren in verschiedensten Anwendungsgebieten gehören? Sind diese Methoden besser als die bisherigen? Wie wendet man sie richtig an? Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) weiß, dass es auf diese Fragen nicht nur eine einzige Antwort gibt, und unterstützt Kunden bei der individuellen Beantwortung. Die optimale Methode variiert je nach Anwendungsfall und zur Verfügung stehender Datenbasis. Die Erfahrung zeigt, dass je nach Fragestellung auch die klassischen und altbewährten Methoden das Mittel der Wahl sein können. Ein Schwarz-Weiß-Denken gibt es hier nicht. Häufig führt die Kombination verschiedener Ansätze zur optimalen Lösung. Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) bringt langjährige Expertise bei der Lösung Ihrer individuellen Fragestellung ein.

Ihre Ansprechpartner*innen:

Carina Götzen arbeitet als leitende Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss. Die Aktuarin (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Duisburg-Essen. Der Titel ihrer Diplomarbeit lautet "Abhängigkeitsmodellierung mit Copulas: theoretische Grundlagen und Anwendungsbeispiel aus der Kraftfahrt-Versicherung". Götzen ist Projektleiterin des Datenpools für Österreich. Weitere Schwerpunkte liegen auf Tarifierung und Naturkatastrophen.

Publikationen


Beiderhase, Marion; Götzen, Carina: "Verkalkulieren fast ausgeschlossen".
in: Versicherungswirtschaft 02/2021, 1. Februar 2021.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)


Götzen, Carina: "Mit jeder Preisanpassung ändert sich die Positionierung gegenüber dem Wettbewerb". 
in: VWheute, 14. Juli 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Götzen, Carina: Personenschadenregulierung: Reform statt Revolution.
in: VWheute, 28. September 2017.


Nico Liebig arbeitet als aktuarieller Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Sein Studium der Wirtschaftsmathematik an der Hochschule Zittau/Görlitz hat Liebig erfolgreich abgeschlossen. Seine Diplomarbeit trägt den Titel "Entwicklung eines Tarifmodells in der verbundenen Wohngebäudeversicherung mit Hilfe verallgemeinerter linearer Modelle". Seine Schwerpunkte bei MSK sind Datenpools, Tarifierung und Naturgefahren.

APTP (Actual Price vs. Technical Price)

In den seltensten Fällen ist der originär kalkulierte aktuarielle Tarif uneingeschränkt wettbewerbsfähig. Für den Übergang zum operativen Tarif wird an verschiedenen Stellschrauben gedreht, z.B. um für gewisse Zielsegmente besonders attraktiv zu sein. Dabei muss stets die Rentabilität des Geschäfts überprüft werden. Hilfreich sind dabei versicherungstechnische Kenngrößen wie das Verhältnis aus tatsächlicher Prämie und aktuariell kalkulierter technischer Prämie, bekannt als APTP (Actual Price vs. Technical Price). Erfahrene Marktteilnehmer steuern ihr Geschäft zunehmend nach APTP. So spricht man im Zusammenhang mit dem technischen Tarif auch vom aktuariellen Schattentarif. Dieser bildet ein Benchmark für weitergehende Preisüberlegungen. Jede Abweichung vom aktuariellen Schattentarif führt zu einzelvertraglichen Verlusten oder zusätzlichem Ertrag. In Bezug auf das gesamte Portfolio müssen die Abweichungen jedoch in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Ob diese Balance gegeben ist, lässt sich über die Kenntnis des APTP kontrollieren und steuern. Dabei steht hier nicht nur die Bewertung des Bestandes im Fokus, auch ein frisch kalkulierter Tarif kann anhand des APTP-Verhältnisses bewertet werden.

Ihre Ansprechpartner*innen:

Thomas Budzyn arbeitet als leitender Berater für Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Der Aktuar (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik mit Vertiefungsrichtung Aktuarwissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie. Seine Diplomarbeit behandelt "Wohlbalancierte Lévy-getriebene Ornstein-Uhlenbeck-Prozesse und ihre Anwendungen in der Finanzmathematik". Bei MSK ist er verantwortlich für den Cyber- und den Rechtsschutz-Datenpool.

Schwerpunkte:
Cyber

Publikationen


Budzyn, Thomas; Meyerthole, Dr. Andreas; Segger, Dr. Stefan: "Besser eine kleine als keine Lösung".
in: Versicherungswirtschaft 03/2021, 1. März 2021.
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Budzyn, Thomas: In Beständen denken, nicht in Einzelfällen!
in: Versicherungswirtschaft-heute, 27. April 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)


Carina Götzen arbeitet als leitende Beraterin bei Meyerthole Siems Kohlruss. Die Aktuarin (DAV) studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Duisburg-Essen. Der Titel ihrer Diplomarbeit lautet "Abhängigkeitsmodellierung mit Copulas: theoretische Grundlagen und Anwendungsbeispiel aus der Kraftfahrt-Versicherung". Götzen ist Projektleiterin des Datenpools für Österreich. Weitere Schwerpunkte liegen auf Tarifierung und Naturkatastrophen.

Publikationen


Beiderhase, Marion; Götzen, Carina: "Verkalkulieren fast ausgeschlossen".
in: Versicherungswirtschaft 02/2021, 1. Februar 2021.
Veröffentlichung herunterladen (PDF)


Götzen, Carina: "Mit jeder Preisanpassung ändert sich die Positionierung gegenüber dem Wettbewerb". 
in: VWheute, 14. Juli 2020.


Budzyn, Thomas; Götzen, Carina; Siems, Onnen: Der Preis ist heiß.
in: Versicherungswirtschaft 08/2018, 1. August 2018.
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Götzen, Carina: Personenschadenregulierung: Reform statt Revolution.
in: VWheute, 28. September 2017.